Neustadt/Aisch - Mitten auf dem Marktplatz und vor dem historischen Rathaus von Neustadt/Aisch steht der Neptunbrunnen mit der Statue des Gottes des Meeres mit seinem Dreizack. Doch der Brunnen ist deutlich restaurierungsbedürftig. Das sind die Pläne für den Brunnen.
27.03.2026 06:00 Uhr

Der schöne Schein trügt. Der stolze Neptun thront in der romantischen Kulisse des Neustädter Marktplatzes auf einem maroden Sockel. So stimmte denn auch der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung der Restaurierung des Beckens zu, in dem der „Zahn der Zeit“, wie es Frank Maes nannte, in 25 Jahren Schäden verursacht hat. Der Bauexperte der Stadtverwaltung stellte die Problemfelder des Brunnens anschaulich dar.

Mikroben-Befall, lose Teile, abplatzende Stellen am Sandstein sowie Rissbildungen, lose Zementfugen oder Krustenbildungen - der Brunnen muss dringend restauriert werden, erklärte Maes. So soll der gesamte Brunnen mit einer „leichten auf den Sandstein abgestimmten Lasur erfasst und im Innenbereich des Beckens eine neue Abdichtung mit wasserbeständigem Material aufgebracht werden“.

Schäden
Der „Zahn der Zeit“ hat in 25 Jahren für erhebliche Schäden am Brunnenbecken gesorgt. © Harald Munzinger

Die Kosten für die Sanierung belaufen sich nach Maes Erklärungen auf 21.000 Euro. Entsprechende Mittel sind im Haushalt der Stadt Neustadt bereits eingestellt. Da der Neptunbrunnen in der Vor-Oster-Zeit stets ein farbenfroher Hingucker ist, für den die Aktiven des Obst- und Gartenbauvereins sorgen, soll die Maßnahme nach dem Abbau des Osterschmuckes erfolgen. Bis Mitte Mai soll die Restaurierung abgeschlossen sein, heißt es aus dem Rathaus. Die Neptunfigur ist nach Restaurierungen in den vergangenen 25 Jahren übrigens „in einem guten Zustand“, sagte Maes - und somit von dem Projekt ausgenommen.