
Vom 8. bis 10. Mai findet zum 22. Mal die „Stunde der Gartenvögel“ statt. Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) ruft zusammen mit seinem Partner NABU dazu auf, eine Stunde lang Vögel im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu beobachten, zu zählen und zu melden. Im Mittelpunkt der Aktion stehen Vogelarten des Siedlungsraums wie Meisen, Finken, Spatzen oder Rotkehlchen.
Die „Stunde der Gartenvögel“ ist gemeinsam mit der Schwesteraktion „Stunde der Wintervögel“ die größte bürgerwissenschaftliche Mitmachaktion Deutschlands. Dabei sammeln möglichst viele Menschen gemeinsam große Datenmengen und geben wichtige Hinweise zur Entwicklung der heimischen Vogelwelt. Die Langzeitstudie liefert dem LBV eine Fülle wertvoller Informationen zum Schutz der Artenvielfalt. Jährlich beteiligen sich an der Aktion mehrere tausend Menschen.
Schulstunde der Gartenvögel läuft parallel zur bayernweiten Vogelzählung bis 18. Mai
Die Beobachtungen am Zählwochenende können Teilnehmende online unter lbv.de/stunde-der-gartenvoegel melden. Dort sind ab dem ersten Zähltag auch fortlaufend aktualisierte Zwischenstände abrufbar, die nach Landkreisen und Regierungsbezirken gefiltert werden können. Meldeschluss für die „Stunde der Gartenvögel“ ist der 18. Mai. Einen druckfähigen Teilnahmebogen zur Verwendung in Printmedien, Pressebilder zu den häufigsten Gartenvögeln und weitere Materialien zur Aktion gibt es unter lbv.de/sdg-presse.
Parallel dazu findet vom 4. bis 8. Mai die „Schulstunde der Gartenvögel“ statt. Alle Lehrkräfte sind eingeladen, gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern die heimische Vogelwelt spielerisch kennenzulernen und eine Stunde lang auf dem Pausenhof, im Park oder im Schulgarten zu beobachten. Diese Schulaktion ermöglicht es, Kindern und Jugendlichen die Natur näher zu bringen und sie für den Vogelschutz zu sensibilisieren. Die Aktion trägt zum wissenschaftlichen Verständnis der Vogelbestände bei und dokumentiert langfristige Veränderungen in der Artenvielfalt. Die gesammelten Daten fließen in Naturschutzprojekte und Forschungsarbeiten ein.
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