
Zwei Wochen nach dem ersten Wahlgang nun die finale Entscheidung. Markus Gläser bestätigte seinen knappen Vorsprung von 0,9 Prozentpunkten von vor zwei Wochen und wird Landrat. Gläser bekam 60,9 Prozent der Stimmen, Amtsinhaber Manuel Westphal (CSU) 39,1 Prozent.
Ein deutlicher Sieg für den Kandidaten des Parteienbündnisses aus SPD, Freien Wählern, Grünen, ÖDP und FDP. Für Amtsinhaber Manuel Westphal (CSU) ist damit nach sechs Jahren als Landrat von Weißenburg-Gunzenhausen in etwas mehr als einem Monat Schluss.
Wahlbeteiligung fiel geringer aus
Im ersten Wahlgang hatten beide Kandidaten mit 44 zu 43 Prozent nahezu gleichauf gelegen. Der AfD-Kandidat Siegfried Lang konnte hier aber gut 12 Prozent der Stimmen auf sich verbuchen.
Am Ende der Stichwahl hatte Gläser rund 9000 Stimmen Vorsprung vor Westphal. Die Wahlbeteiligung lag bei 56,5 Prozent und damit deutlich niedriger als noch beim ersten Wahlgang vor zwei Wochen (67,3 Prozent).
Geburtstag am Tag des Wahlerfolgs
Markus Gläser hat am Wahltag Geburtstag und durfte nun nicht nur diesen feiern, sondern auch einen Wahlerfolg. Der nun 42-Jährige ist als Kreisbaumeister ein Mann aus dem Landratsamt. Er ging vor rund einem Jahr als ambitionierter Außenseiter ins Rennen um den Landratsposten. Da es ihm gelang, gleich fünf Parteien hinter ihm zu versammeln, räumte man ihm aber ernsthafte Chancen ein.
Dass er nun mit einem Ergebnis von über 60 Prozent ins Landratsamt einzog, dürfte so kaum jemand im Vorfeld der Stichwahl erwartet haben.

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