Nürnberg - Der Nürnberger Hockeyverein NHTC baut seinen Kunstrasenplatz um - und hat dabei mehrere Bäume auf seinem Gelände gefällt. Das sorgt für großen Ärger in der Nachbarschaft, denn vorgesehen ist das im Bebauungsplan nicht.
"Die Nachbarn in Zerzabelshof..." Erstens müsste es heißen "einige Anwohner", weil es viele gibt, denen das auf gut Fränkisch "woschd" ist und zweitens ist das Mögeldorf. Zabo endet an der Fallrohrstraße. Inhaltlich hat M95L völlig recht, weil es bei solchen Baumaßnahmen vom Bauherrn einkalkuliert wird, das meist lächerliche Bußgeld einfach zu zahlen, weil das in der Gesamtbausumme überhaupt keine Rolle spielt. Aus meiner Erfahrung in der Vereinsarbeit kann ich sagen, dass da meistens langjährige Konflikte mit den Anwohnern dahinterstecken und es tatsächlich gar nicht um die Bäume bzw. den Umweltschutz als solches geht. Häufig sind es eher Beschwerden wegen Lärm während des Spiel- und Trainingsbetriebs oder wegen der Parkplatzsituation bei größerem Zuschauerandrang etc. Ob das Verhalten des Vereins hier besonders clever und daneben ethisch-moralisch vertretbar ist, möge jeder selbst bewerten. Die politischen Connections werden mit Sicherheit vor allzu empfindlicher Strafe schützen.
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Frankensportler
"Die Nachbarn in Zerzabelshof..." Erstens müsste es heißen "einige Anwohner", weil es viele gibt, denen das auf gut Fränkisch "woschd" ist und zweitens ist das Mögeldorf. Zabo endet an der Fallrohrstraße. Inhaltlich hat M95L völlig recht, weil es bei solchen Baumaßnahmen vom Bauherrn einkalkuliert wird, das meist lächerliche Bußgeld einfach zu zahlen, weil das in der Gesamtbausumme überhaupt keine Rolle spielt. Aus meiner Erfahrung in der Vereinsarbeit kann ich sagen, dass da meistens langjährige Konflikte mit den Anwohnern dahinterstecken und es tatsächlich gar nicht um die Bäume bzw. den Umweltschutz als solches geht. Häufig sind es eher Beschwerden wegen Lärm während des Spiel- und Trainingsbetriebs oder wegen der Parkplatzsituation bei größerem Zuschauerandrang etc. Ob das Verhalten des Vereins hier besonders clever und daneben ethisch-moralisch vertretbar ist, möge jeder selbst bewerten. Die politischen Connections werden mit Sicherheit vor allzu empfindlicher Strafe schützen.
21.03.2026 15:48 Uhr