
Am Sonntagabend geriet der Zugverkehr in Fürth plötzlich ins Stocken. Kurz vor 20 Uhr teilte die Bahn mit, dass im Stadtteil Unterfarrnbach ein Polizeieinsatz laufe, es komme deshalb zu Verzögerungen. Wenige Minuten später wurde die Strecke zwischen dem Fürther Hauptbahnhof und Vach dann komplett gesperrt, etwa eine dreiviertel Stunde lang konnten dort kein Züge fahren. Gegen 20.40 Uhr war die Sperrung laut Bahn aufgehoben - allerdings kam es kurze Zeit später erneut zu Problemen, ein weiterer Polizeieinsatz machte eine zweite Sperrung nötig. Erst ab etwa 22.30 Uhr normalisierte sich der Zugverkehr wieder. Betroffen waren verschiedene Regionalzüge sowie die S-Bahnlinie S1.
Wie die Bundespolizei auf Anfrage mitteilt, waren der Grund für die Behinderungen Schottersteine auf den Bahngleisen. Unbekannte hatten diese dort am Abend abgelegt, und das gleich zwei Mal. Fährt ein Zug darüber, können umherfliegende Splitter zur Gefahr werden, im Extremfall können Waggons auch entgleisen. Die Ermittlungen laufen.
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