
Jeden Mittwoch stellen wir Bewohner des Nürnberger Tierheims vor – in der Hoffnung, dass sie ein neues Zuhause finden. Zuletzt haben wir an dieser Stelle den dreijährigen Maggeroni (Labrador-Mix), der als lustig, lieb und lebhaft beschrieben wird, sowie den achtjährigen, sehr menschenbezogenen Samurai (Boxer) porträtiert. Für beide Hunde hat sich kein Interessent gemeldet.
Heute geht es um einen Hund und um eine Katze: Genauer gesagt um den schwarzen Kater Charlie-Sumo. Für ihn hat leider das Geld nicht gereicht, seine Besitzerin hat den dreijährigen Kater schweren Herzens „aus finanziellen Gründen“ im Tierheim abgegeben, heißt es. Er wartet schon seit November 2025 dort. Die Mitarbeiter beschreiben Charlie-Sumo als „sehr niedlich und verschmust“. Zugleich frisst er gerne - und das ist ein Problem. Denn Charlie-Sumo darf nur Pferd essen, er leidet unter chronischem Brech-Durchfall. Aktuell bekommt er Cortison, was aber gerade ausgeschlichen wird, informieren die Tierpfleger. Aufgrund seiner Erkrankung braucht der Vierbeiner ein Zuhause mit gesichertem Freigang, damit er kein anderes Futter erwischt. Kinder sollten schon größer sein, mit Hunden käme es auf einen Versuch an.
Der einjährige Bubi, ein Bolonka Zwetna, stammt aus schlechter Haltung. Bei fremden Menschen ist der Rüde anfangs vorsichtig, taut aber schnell auf. „Er ist ein ruhiger, gutmütiger und sensibler Hundebub“, sagen die Tierpfleger über ihn. Artgenossen in seiner Größe mag er, vor größeren Hunden hat er etwas Angst.
Bubi geht gerne spazieren und freut sich über Beschäftigung. Er mag Kinder und hat gelernt, im Auto mitzufahren. Auch alleine bleiben kann er für einige Zeit. Bubi ist ein Hund, bei dem man die Fellpflege nicht vernachlässigen darf. Für ihn suchen die Mitarbeiter ein liebevolles Zuhause bei Menschen, die dem jungen Rüden Sicherheit bieten.
Weitere Infos: Kontakt zum Tierheim, Stadenstraße 90, unter Telefon (0911) 91989-0. Die Vermittlung erfolgt in Einzelterminen. Freitags gibt es von 14 bis 16 Uhr die Möglichkeit zum Informieren und Schauen. Bildergalerie: www.nn.de


1 Kommentar
Doris Eschbach-Eberlein
Man darf ja überhaupt froh sein, wenn die armen Kreaturen im Tierheim abgegeben werden.
16.03.2026 15:45 Uhr