Nürnberg - Zwischen Champagner und Kriegsgebiet: Die Nürnberger Privatjetfirma FAI fliegt Milliardäre, Weltretter und schwer Verletzte wie den Kremlkritiker Nawalny. Was wollen Stars über den Wolken - und was kostet der Luxus? Ein Exklusiv-Blick in den Hangar.
1 Kommentar
gerneinerlangenleben
Der Artikel „Luxus über den Wolken – Privatjet fliegt Stars und hilft beim Weltfrieden“ verharmlost eine der klimaschädlichsten Formen der Mobilität. Privatjets sind nicht nur ein Symbol maßloser Ungleichheit, sie stehen auch für einen extrem überzogenen CO₂‑Fußabdruck. Studien zeigen, dass die reichsten 10 Prozent der Menschheit für einen Großteil der Erderhitzung verantwortlich sind, das oberste 1 Prozent verursacht in etwa so viele Emissionen wie die ärmsten 50 Prozent zusammen. Dieser exzessive Konsum basiert fast vollständig auf fossiler Energie. Wer in diesem Maßstab fliegt, heizt nicht nur das Klima an, sondern stabilisiert über seinen Lebensstil auch jene fossilen Industrien, die weltweit Konflikte und Kriege mitbefeuern. Statt Luxusflüge zu romantisieren, sollte Journalismus diese Verantwortung klar benennen – und die Frage stellen, wie gerecht eine Weltordnung ist, in der wenige mit dem Privatjet dem Chaos davonfliegen, das sie selbst mit verursachen.
16.03.2026 20:27 Uhr