
Über einen neuen Ford Transit konnte sich das Gemeinschaftliche Wohnen der Lebenshilfe Altmühlfranken e.V. freuen. Möglich gemacht wurde diese Anschaffung durch die großzügige Förderung von „Aktion Mensch“.
Die „Aktion Mensch“ übernahm rund 70 Prozent der Anschaffungskosten. Diese und viele weitere Förderungen ermöglichen die etwa 4,6 Millionen Menschen, die sich regelmäßig an der Aktion-Mensch-Lotterie beteiligen, heißt es in der Mitteilung der Lebenshilfe.
Sitze einzeln verstellbar
„Wir freuen uns sehr, dass wir zukünftig ein neues Fahrzeug haben, mit dem es möglich ist, mehrere Menschen mit Körperbehinderung zu befördern“, sagte Rüdiger Schmidt aus der Wohnbereichsleitung. Beantragt wurde das Fahrzeug bereits im Vorjahr. Umso größer war dann die Freude, als der Antrag im Oktober durch die „Aktion Mensch“ bewilligt wurde.
Das Fahrzeug wurde von der Firma AMF Bruns im niedersächsischen Apen speziell an die Bedürfnisse von Menschen mit körperlicher Behinderung angepasst. Dabei ist es möglich, jeden einzelnen Sitz zu verstellen und herauszunehmen, um so ganz individuell den Wagen an seine Nutzer anzupassen.
Hebebühne und Sicherheit für Rollis
Auch das Befördern von Menschen im Rollstuhl ist mit dem neuen Transporter kein Problem. Die komfortable Bedienung der Hebebühne und die intelligent verlegte Sicherungsvorrichtung für Kraftknoten sorgt für einen mühelosen Transfer der Mitfahrer ins Fahrzeuginnere sowie die sichere Fixierung.
Das Fahrzeug wird im neuen Wohnhaus der Lebenshilfe in der Wiesenstraße, das im vergangenen Jahr eingeweiht wurde, zum Einsatz kommen. Dort leben derzeit 23 Menschen mit geistiger und zum Teil körperlicher (Mehrfach-) Behinderung.
Gemeinschaft und Individualität
Im Gemeinschaftlichen Wohnen der Lebenshilfe erfahren die Bewohnerinnen und Bewohner Unterstützung und Begleitung zur persönlichen Lebensgestaltung. Hauswirtschaftliche und pflegerische Assistenz wird genauso geleistet wie eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung, Begleitung zu Ärzten und Ämtern und individuelle Förderung.
Aber auch Gemeinschaft und Geborgenheit, Rückzug und Individualität, Spaß haben und ein Leben innerhalb der Gesellschaft verwirklichen, stehen im Mittelpunkt des Handelns. Ausschlaggebend für die Begleitung sind hierfür immer die Wünsche und Interessen der Menschen mit Behinderung.


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