
Die Initiative „Plan M“ zur Gründung einer Montessori-Mittelschule in Neumarkt hat einen Mietvertrag mit der TGE gTrägergesellschaft für die Einrichtungen der Schwestern vom Göttlichen Erlöser unterzeichnet, teilt der Förderverein mit.
Der Vertrag regelt die Nutzung von Räumlichkeiten im Haus St. Marien.
Die geplante Bildungseinrichtung soll ab der fünften Jahrgangsstufe starten. Jugendliche können nach der neunten Klasse den Qualifizierenden Abschluss erwerben oder im M-Zug weiterlernen und die Mittlere Reife erreichen.
Im Rahmen des Mietvertrags wird die Initiative zunächst mehrere Räume anmieten, darunter einen Mehrzweckraum sowie einen Werkraum. Die Unterrichtsräume sind in Containern nahe des Bildungscampus Haus St. Marien geplant. Die neue Schule wird mit Mittagessen aus der Küche des Klosters St. Josef versorgt.
Montessori-Mittelschule in Neumarkt startet im September bei Genehmigung durch Regierung
„Für beide Seiten ist es auch in pädagogischer Hinsicht eine Win-Win-Situation“, heißt es in der Mitteilung.
Das Haus St. Marien beherbergt bereits die Freie Katholische Grundschule, die nach dem „Marchtaler Plan“ arbeitet, einem Konzept, das Parallelen zur Montessori-Pädagogik aufweist.
Pädagogische Allianz: Montessori-Initiative kooperiert mit katholischer Grundschule
Schulleiterin Ursula Weinig verfügt über eine Montessori-Ausbildung. Dieser Wissensschatz kann dem Förderverein in der Aufbauphase der neuen Schulform zugutekommen. Geplant sind gemeinsame Fortbildungen und ein kollegialer Austausch.
Der Mietvertrag enthält eine aufschiebende Bedingung: Er tritt erst in Kraft, wenn die zuständige Regierungsstelle die Montessori-Mittelschule genehmigt hat. Sollte sich der Schulstart auf das kommende Jahr verschieben, besteht die Möglichkeit, den Vertrag vorübergehend zu pausieren.
Start im September? Vertrag gilt nur bei Regierungs-Genehmigung
Sofern die verantwortlichen Regierungsstellen grünes Licht geben, kann die neue Schule im September an den Start gehen. In der Eingangsklasse sind bereits alle Plätze vergeben.
Die Vertragsunterzeichnung wurde auch auf kommunaler Ebene positiv begleitet, so die Mitteilung. Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn habe in den vergangenen Monaten im Hintergrund das Vorhaben nach Kräften unterstützt.



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