Forchheim - Die LAG Kulturerlebnis Fränkische Schweiz zog zur Halbzeit der Leader-Förderperiode eine Zwischenbilanz.
10.03.2026 09:55 Uhr

Die Lokale Aktionsgruppe Kulturerlebnis Fränkische Schweiz zog zur Halbzeit der LEADER-Förderperiode 2023 bis 2027 Zwischenbilanz. Das EU-Förderprogramm Leader unterstützt Projekte zur Entwicklung des ländlichen Raums mit Zuschüssen von 40 oder 60 Prozent der Nettokosten. Die Förderquote richtet sich dabei nach der Art des Projekts und dem jeweiligen Antragsteller. Im Landkreis Forchheim reichen die Entwicklungsziele von Arbeit und Lebensraum über Tourismus, Kultur und Freizeit bis hin zu Landwirtschaft und dörflicher Infrastrukturen.

Besonders im Fokus stehen innovative Ansätze zur Stärkung der regionalen Identität und nachhaltiger Entwicklung. Die Strategie setzt verstärkt auf Bürgerbeteiligung und zukunftsweisende Konzepte. Für die Förderperiode stehen der LAG 1,8 Millionen Euro zur Verfügung. Rund 700.000 Euro sind bereits gebunden, etwa 1,1 Millionen Euro können noch eingesetzt werden. Diese positive Zwischenbilanz zeigt das große Interesse der Region an den Fördermöglichkeiten und unterstreicht die hohe Akzeptanz des Programms in der Bevölkerung.

Von Synagogen-Stele bis Teleskopbau – Leader-Förderung unterstützt 15 Projekte in der Fränkischen Schweiz

Bereits umgesetzte Projekte: Eine Kunst- und Erinnerungsstele vor der Synagoge Ermreuth, ein Audioguide für den Skulpturenweg am Walberla, eine neue Elchstallung im Wildpark Hundshaupten, ein Regionalbistro in Ebermannstadt und der Naturlehrpfads in Hiltpoltstein wird ebenfalls neugestaltet. Diese Vielfalt spiegelt das breite Spektrum förderfähiger Maßnahmen wider. Das Entscheidungsgremium befürwortete zwei weitere Projekte: den Bau eines Teleskopgebäudes auf dem Feuerstein und kulturelle Ausstattung für das Forchheimer Rathaus.

Bis 31. Januar 2027 können neue Projektanträge gestellt werden. Das Leader-Management begleitet Projektträger von der Idee bis zum Verwendungsnachweis. Informationen unter www.kulturerlebnis-fraenkische-schweiz.de oder beim Leader-Management, Marion Rossa-Schuster, Telefon (09191) 861049.