Fürth/Landkreis Fürth - Wer kann jubeln, wer muss eine Niederlage wegstecken? Wir haben Ergebnisse und Reaktionen vom Wahlabend aus Fürth und aus den 13 Kommunen im Fürther Landkreis zusammengetragen, in denen eine Bürgermeisterwahl stattfand. Hier ist die Übersicht.
09.03.2026 04:45 Uhr

Die Kommunalwahl hat in Fürth die politischen Verhältnisse stabilisiert, OB Thomas Jung und seine SPD gehen als klare Sieger aus dem Rennen. Bitter verlief der Abend für viele ihrer Konkurrenten.

Mit abermals großem Vorsprung ist Thomas Jung (SPD) im Amt des Fürther OB bestätigt worden. Derweil blicken CSU und Grüne am Wahlabend konsterniert und ratlos auf die Ergebnisse. In Sachen AfD ist bei allen drei Parteien das Entsetzen riesig.

Die AfD jubelt, die übrigen Parteien zeigen sich erschüttert über den Erfolg der Rechtspopulisten. Sie kommen, so das Ergebnis am späteren Abend, auf sieben Stadtratssitze, auch die Linken legen zu. Verluste verzeichnen die Freien Wähler und die FDP.

Es war zu erwarten - doch die Art und Weise ist beeindruckend: Thomas Jung geht einmal mehr als überaus klarer Sieger aus dem OB-Rennen in Fürth hervor. Diese Dominanz hat Gründe, meint FN-Redaktionsleiter Wolfgang Händel in seinem Kommentar.

Der Wahltag endet bitter für die SPD in Zirndorf: Nach 80 Jahren verlieren die Sozialdemokraten den Chefsessel im Rathaus. Marcus Spath (ZBG) und Tom Hesselberger (CSU) bleiben beim Duell ums Bürgermeisteramt im Rennen.

Überraschung in Langenzenn: Der Grünen-Kandidat Michael Kimberger schaffte es in die Stichwahl, in zwei Wochen tritt er dort gegen Christian Ell von der CSU an. Amtsinhaber Jürgen Habel (parteilos) ist abgewählt.

Keine Entscheidung im ersten Wahlgang: In Oberasbach gibt es erst am 22. März die Antwort auf die Frage, wer die Nachfolge von Bürgermeisterin Birgit Huber antritt - Marco Haas (CSU) und Thomas Diebenbusch (parteilos) gehen dann in die Stichwahl.

Bei der Bürgermeisterwahl in Stein kam es am Sonntag zu keiner Entscheidung, Amtsinhaber Kurt Krömer (SBG) und Herausforderer Bertram Höfer (CSU) müssen in die Stichwahl. Das war auch schon vor sechs Jahren so - allerdings mit umgekehrten Vorzeichen.

In acht Gemeinden im Landkreis Fürth ist am Sonntag die Entscheidung gefallen, wer die nächsten sechs Jahre den Chefsessel im Rathaus besetzt. In fünf weiteren kommt es zur Stichwahl. Erste Reaktionen aus den Landkreis-Kommunen.

Hier geht‘s zu unserem Ticker vom Wahltag, mit vielen Eindrücken, Stimmen und Videos, den man jetzt in Ruhe nachlesen kann:

Und hier geht‘s zu den Ergebnisartikeln mit interaktiven Grafiken: