Weißenburg - Wer sitzt in den nächsten sechs Jahren im Weißenburger Stadtrat? Die Wählerinnen und Wähler haben entschieden: Während sich bei der Sitzverteilung wenig getan hat, gab es einige Überraschungen, wer neu mit drin sitzt und wer nicht (mehr).
08.03.2026 23:05 Uhr

Die CSU muss die Niederlage ihres Oberbürgermeisterkandidaten Tobias Kamm verschmerzen. Ihre zehn Sitze im Stadtrat Weißenburg konnten die Christsozialen jedoch verteidigen. Weiterhin mit dabei sind Tobias Kamm, Bundestagsabgeordneter Artur Auernhammer, Maria Schneller, Sabine Käsberger, Karl Roth und Klaus Drotziger. Neu mit dabei sind: Friederike Scheel, Max Lautner, Martina Wein und Franjo Šestak.

Die SPD konnte sich nach dem Sieg ihrer Oberbürgermeisterkandidatin Eva Reichstadt noch weiter freuen: Sie gewinnt einen Sitz hinzu. Wiedergewählt wurden Elisabeth Pecoraro und Andre Bengel (vom letzten Listenplatz) - weiterhin dabei sind auch Andreas Kreißl und Harald Dösel. Neu mit dabei sind Taylan Yildiz (mit 20 das jüngste Mitglied) und Rüdiger Schmidt (als Nachrücker für die künftige Oberbürgermeisterin Eva Reichstadt).

Die Freien Wähler konnten ihre vier Sitze im Stadtrat verteidigen: Weiterhin vertreten sind Landtagsabgeordneter Wolfgang Hauber, Ortsvereinsvorsitzende Manuela Mühlöder und Alexander Kohler. Heinz Gruber trat nach vielen Jahren im Stadtrat nicht mehr an. Georg Hufnagel ist nun neu mit dabei - nicht mehr als Kattenhochstatter Ortssprecher, sondern als stimmberechtigter Stadtrat.

Grüne verlieren

Die Grünen verlieren einen Sitz - und künftig sind zwei der drei gewählten Stadträtinnen und Stadträte der Grünen-Liste parteilos. Weiterhin im Gremium vertreten ist Katrin Schramm - mit ihr wurden die beiden parteilosen Kandidaten Victor Rother (bereits Stadtrat, fraktionslos) und Phillip Bengel gewählt. Fraktionssprecher Maximilian Hetzner ist nicht mehr vertreten.

Kleine Überraschung bei den Linken: Die Partei ist wieder mit einem Sitz im Weißenburger Stadtrat vertreten. Oberbürgermeisterkandidatin Eva Sieland-Hirschmann entscheidet nun in den nächsten sechs Jahren mit.