Zirndorf - Seit 28. Februar ist der Iran unter Beschuss. Die gesperrten Lufträume über den Krisengebieten stellen Reisende vor große Herausforderungen. Wie groß, weiß Anne Debusmann nur zu gut. Die Zirndorfer Lehrerin saß im ersten Evakuierungsflieger.
1 Kommentar
gerneinerlangenleben
Die Geschichte der pensionierten Lehrerin, die mit dem Rückholflug aus dem Ausland zurückgekehrt ist, wirft Fragen nach Verantwortung und Bewusstsein auf. Sie gehört zu jener kleinen, wohlhabenden Minderheit von etwa zehn Prozent der Menschheit, die sich regelmäßiges Fliegen leisten kann – während rund 90 Prozent der Menschen weltweit noch nie in einem Flugzeug saßen. Jeder Flug belastet unser Klima erheblich und trägt zur Erderhitzung bei. Hinzu kommt, dass fossile Energien, auf denen der Flugverkehr basiert, oft aus Ländern stammen, die Autokratien oder Diktaturen stützen. Damit werden indirekt auch Konflikte und Kriege finanziert – genau jene, vor denen sie jetzt "fliehen" musste. Es ist bedauerlich, dass aus einem solchen Privileg kein Bewusstsein für die Folgen erwächst. Verantwortung beginnt nicht erst in der Krise, sondern in den Entscheidungen davor.
08.03.2026 12:00 Uhr