
Nach mehr als zwölf Jahren engagierter und verantwortungsvoller Amtszeit endet die Ära der bisherigen Kommandanten Roland Zahn und Timo Pohl bei der Feuerwehr, nachdem bei der Februar-Stadtratssitzung die drei neugewählten Kommandanten einstimmig bestätigt wurden. Mit ihrem Ausscheiden aus dem Amt geht eine prägende Phase zu Ende, in der sie die Wehr nicht nur durch eine Vielzahl bedeutender und oftmals anspruchsvoller Einsätze führten, sondern auch strukturell und organisatorisch maßgeblich weiterentwickelten, heißt es in einer Mitteilung der Feuerwehr Pegnitz.
Während ihrer Amtszeit sah sich die Feuerwehr Pegnitz mit stetig wachsenden und immer komplexeren Anforderungen konfrontiert. Neben klassischen Brandeinsätzen und technischer Hilfeleistung nahmen insbesondere schwere Verkehrsunfälle, großflächige Unwettereinsätze, Gefahrguteinsätze sowie überörtliche Unterstützungsleistungen – wie beispielsweise bei der Flut im Ahrtal oder dem großen Waldbrand in Thüringen – deutlich zu. Zahn und Pohl begegneten diesen Herausforderungen mit Weitsicht, fachlicher Kompetenz und großem persönlichen Engagement. Allein die Anzahl von 2070 Einsätzen während ihrer zwölfjährigen Amtszeit verdeutlicht, welch großer Idealismus die Ausübung dieses Ehrenamt voraussetzt.
Rückblick: Wie war die Amtszeit von Roland Zahn und Timo Pohl bei der Feuerwehr Pegnitz?
Darüber hinaus trieben sie die Modernisierung der Wehr kontinuierlich voran. Investitionen in zeitgemäße Ausrüstung, intensive Aus- und Fortbildung der Mannschaft sowie die strategische Weiterentwicklung als größte Stützpunktfeuerwehr im Landkreis Bayreuth gehörten ebenso zu ihren Verdiensten wie die Stärkung des kameradschaftlichen Zusammenhalts. Sie verstanden es, Tradition und Fortschritt miteinander zu verbinden und die Feuerwehr der Stadt zukunftssicher aufzustellen.
Mit der Neuwahl beginnt nun ein neues Kapitel in der Geschichte der Pegnitzer Feuerwehr. Zum neuen Kommandanten wurde Stephan Fleischer gewählt. Unterstützt wird er künftig von seinen beiden gleichberechtigten Stellvertretern Markus Stieg und Markus Albersdorfer – die Feuerwehr Pegnitz setzt erstmals in der 160-jährigen Geschichte zwei stellvertretende Kommandanten ein. Das neue Führungsteam steht für Kontinuität ebenso wie für neue Impulse.
Stephan Fleischer betonte bei einem bereits vor der offiziellen Amtsübernahme stattgefundenen Gespräch mit den Aktiven die Bedeutung einer vertrauensvollen und engen Zusammenarbeit mit der gesamten Mannschaft sowie dem Feuerwehrverein, dessen stellvertretender Vorsitzender er ist. Mit seinen beiden Stellvertretern möchte er die erfolgreiche Arbeit seiner Vorgänger fortführen und zugleich die Feuerwehr konsequent auf zukünftige Herausforderungen vorbereiten. Dabei spielen die weitere Professionalisierung der Ausbildung, die Nachwuchsförderung sowie die enge Abstimmung mit der Stadtverwaltung, der Feuerwehrführung und den Feuerwehren im Landkreis Bayreuth sowie den Hilfskräften anderer Organisationen eine zentrale Rolle.
Feuerwehr Pegnitz: Wofür steht das neue Kommandanten-Trio?
Als größte Stützpunktfeuerwehr im Landkreis trägt die Feuerwehr Stadt Pegnitz eine besondere Verantwortung – sowohl für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt als auch für die umliegenden Gemeinden. Das neue Führungsteam setzt auf Teamgeist, Transparenz und eine offene Kommunikation innerhalb der Wehr. Die Mannschaft bildet dabei das Fundament aller Erfolge: Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement, ihrer Einsatzbereitschaft rund um die Uhr und ihrem hohen Ausbildungsstand ist sie das Rückgrat der Gefahrenabwehr in der Region und, wie sich inzwischen mehrfach gezeigt hat, auch weit darüber hinaus.
Die Feuerwehr Stadt Pegnitz bedankt sich ausdrücklich bei Roland Zahn und Timo Pohl für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre nachhaltigen Verdienste um die Sicherheit der Bevölkerung. Gleichzeitig blickt die Wehr mit Zuversicht auf die kommende Amtszeit von Stephan Fleischer, Markus Stieg und Markus Albersdorfer.
Mit dem Führungswechsel verbindet sich das klare Ziel, Bewährtes zu erhalten, Neues mutig zu gestalten und weiterhin jederzeit verlässlich für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger da zu sein.

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