Nürnberg - In der letzten Sitzung des Nürnberger Stadtrats vor der Kommunalwahl ging es noch einmal um die Ausweichspielstätte für das Opernhaus. Kulturbürgermeisterin Julia Lehner und Baureferent Daniel Ulrich hatten gute Nachrichten für die Räte.
Wir fassen zusammen: Richard-Wagner-Platz: konzeptlose Aufschieberitis, sollens doch die Nachfolgenden hinkriegen! Er wird also zum Verunmöglichungsraum...ad astra. Das Unwort "Erinnerungskultur" - eine Beleidigung aller unter den Nazis gelitten habenden ist wieder gefallen (aus berufenem Munde), so als würde diesen zahllosen Opfern mit einem Gläschen ProSecco gedacht. Ich schlage dieses Wort als bundesweites Unwort des Jahres 2026 vor. Kostenrahmen: Glückwunsch! Allerdings zum Eigenlob: der wunderbare Konzertsaal "HP8" in München wurde noch kostengünstiger, noch kurzzeitiger mit noch vorbildlicher Akustik (hat sich hier eigentlich schon jemand "professionell" gemacht?) realisiert. Über das Eigenlob hinausreichende Finanzierung? Die Zukunft ist dunkel. Aber vielleicht "ermöglicht" der bisher eingehaltene Kostenrahmen ein kleines Denkmal für den unbekannten Zwangsarbeiter, der die Hülle der Spielstätte ermöglicht hat und nicht nur in der ins andere Eck gelagerten Erinnerungshalle.
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Kantigenes
Wir fassen zusammen:
Richard-Wagner-Platz: konzeptlose Aufschieberitis, sollens doch die Nachfolgenden hinkriegen! Er wird also zum Verunmöglichungsraum...ad astra.
Das Unwort "Erinnerungskultur" - eine Beleidigung aller unter den Nazis gelitten habenden ist wieder gefallen (aus berufenem Munde), so als würde diesen zahllosen Opfern mit einem Gläschen ProSecco gedacht. Ich schlage dieses Wort als bundesweites Unwort des Jahres 2026 vor.
Kostenrahmen: Glückwunsch! Allerdings zum Eigenlob: der wunderbare Konzertsaal "HP8" in München wurde noch kostengünstiger, noch kurzzeitiger mit noch vorbildlicher Akustik (hat sich hier eigentlich schon jemand "professionell" gemacht?) realisiert.
Über das Eigenlob hinausreichende Finanzierung? Die Zukunft ist dunkel.
Aber vielleicht "ermöglicht" der bisher eingehaltene Kostenrahmen ein kleines Denkmal für den unbekannten Zwangsarbeiter, der die Hülle der Spielstätte ermöglicht hat und nicht nur in der ins andere Eck gelagerten Erinnerungshalle.
27.02.2026 15:25 Uhr