Nürnberg - Der Chef der seit Jahren kriselnden Bahn-Güterverkehrstochter DB Cargo, Bernhard Osburg, hat Pläne zum Abbau von fast der Hälfte der Arbeitsplätze bestätigt. Für den Nürnberger Standort mit dem Rangierbahnhof gibt es aber auch eine gute Nachricht.
3 Kommentare
Samoth
Gründe gibt es viele. Die marode Infrastruktur, eine träge, selbstverliebte Bürokratie, unwirtschaftliches Handeln seit Jahrzehnten und die Löcher stopfen andere, eine Gewerkschaft, der es völlig egal ist, welche langfristigen Folgen die Streiks haben,... Die Deutsche Bahn ist einfach kein verlässlicher Geschäftspartner und in Europa braucht die niemand. Dort gibt es im Cargo Geschäft Profis, die auch in Deutschland erfolgreich sind. Deren einziges Problem ist die quersubventionierte DB Cargo. Ohne diesen Klotz am Bein für Schienengüterverkehr hätten wir schon längst mehr Güterverkehr auf der Schiene. Gut dass die EU hier jetzt endlich das tut, was der Eigentümer schon längst hätte tun sollen. Anstatt immer weiter Steuermilliarden in das marode System DB Cargo zu stecken.
20.02.2026 10:51 Uhr