Fürth - Thomas Jung ist seit 2002 Chef im Fürther Rathaus, nun bewirbt er sich für die SPD um eine fünfte Amtszeit. Er gilt als klarer Favorit - läuft aber im Wahlkampf dennoch auf Hochtouren.
Thomas Jung möchte ja bis 70 weiterarbeiten, solange es die Gesundheit zulässt. Das hat er jedenfalls in einem Interview verlauten lassen. Ob die Fürther SPD das unterstützen wird, sei mal dahin gestellt. Sie hat ja bei der letzten OB-Wahl in Nürnberg miterleben dürfen, was dabei rauskommt, wenn der langjährige Platzhirsch (Maly) erst zur Wahl abtritt und der SPD-Kandidat ohne Amtsbonus in die Wahl geht. Dann ist der OB-Posten schnell an die Konkurrenz verloren. Ich vermute, dass Jung während der Wahlperiode "überraschend" vom Amt abtritt und dem zweiten Bürgermeister das Amt übergibt. Daher wird es spannend zu sehen, wer in der SPD erkoren wird, das Amt des zweiten Bürgermeisters zu übernehmen. Gerüchteweise hört man ja, dass Markus Braun kein Interesse (mehr) daran hat, selbst OB zu werden. In der nächsten Generation sind die Polittalente aber noch eher rar gesät, da scheint sich keiner dem Wahlvolk als Jung-Nachfolger aufzudrängen.
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AchtzehnNullSechs
Thomas Jung möchte ja bis 70 weiterarbeiten, solange es die Gesundheit zulässt. Das hat er jedenfalls in einem Interview verlauten lassen. Ob die Fürther SPD das unterstützen wird, sei mal dahin gestellt. Sie hat ja bei der letzten OB-Wahl in Nürnberg miterleben dürfen, was dabei rauskommt, wenn der langjährige Platzhirsch (Maly) erst zur Wahl abtritt und der SPD-Kandidat ohne Amtsbonus in die Wahl geht. Dann ist der OB-Posten schnell an die Konkurrenz verloren.
Ich vermute, dass Jung während der Wahlperiode "überraschend" vom Amt abtritt und dem zweiten Bürgermeister das Amt übergibt. Daher wird es spannend zu sehen, wer in der SPD erkoren wird, das Amt des zweiten Bürgermeisters zu übernehmen. Gerüchteweise hört man ja, dass Markus Braun kein Interesse (mehr) daran hat, selbst OB zu werden. In der nächsten Generation sind die Polittalente aber noch eher rar gesät, da scheint sich keiner dem Wahlvolk als Jung-Nachfolger aufzudrängen.
23.02.2026 12:57 Uhr