Nürnberg - Können höhere Gebühren die Zahl der Nachtflüge reduzieren? Die Fluglärmschutz-Gemeinschaft hält die Entgelt-Offensive schon jetzt für gescheitert und plädiert für ein konsequentes Verbot. Womöglich kommt die Altstadt bald in den Genuss von Fluglärm.
5 Kommentare
Demokrat22
Ich finde ja nicht, dass jemandem, der in Fürth Stadeln oder Erlangen unter nächtlichem Fluglärm leidet, ein herzliches "Was bist auch so nah an den Flughafen gezogen - selbst schuld", an den Kopf geworfen werden sollte.
Auch möchte ich meine ausdrückliche Bewunderung für Menschen zum Ausdruck bringen, die meinen 55db entsprächen einem Gespräch auf Zimmerlautstärke und dies sei ja wirklich kein Problem. Ich jedenfalls möchte nicht in einem Zimmer schlafen, in dem sich regelmäßig mehrfach pro Nacht Menschen in Zimmerlautstärke miteinander unterhalten. Aber was weiß ich schon.
Was ich weiß ist, dass ich nach den Flugstopps wegen Corona nachts gesagt habe: "Ah, jetzt fliegen sie wieder. Die Ruhe hatte ihre Vorteile." Und ich wohne am Rennweg und nicht beim Flughafen ums Eck.
16.02.2026 19:07 Uhr