Pilsach - Das Restaurant HIO „Der Acker kocht“ in Hilzhofen hat nur 16 Plätze, dafür aber schon einige Auszeichnungen. Nun kommt eine weitere hinzu: Die Inhaber Claudia und Michael Meier sowie Küchenchef Domenico Gigliotti dürfen sich über drei „F“ freuen.
13.02.2026 16:56 Uhr

Große Auszeichnung für das HIO „Der Acker kocht“ und seinen Küchenchef Domenico Gigliotti: Das Fine-Dining-Restaurant in Hilzhofen (Gemeinde Pilsach) wurde vom renommierten Gourmetmagazin „Der Feinschmecker“ mit drei „F“ prämiert. Damit zählt man nun offiziell „zu den besten Genussadressen Deutschlands“, verkündet das HIO stolz in einer Pressemitteilung.

Denn es sei schon bemerkenswert: Mit drei „F“ würden vom „Feinschmecker“ in der Regel Häuser ausgezeichnet, die sich auf dem Niveau von Sternerestaurants bewegen und zusätzlich einen Michelin Stern tragen. Umso größer deshalb die Freude in Hilzhofen über diese nationale Anerkennung.

Für die Gastronomen Claudia und Michael Meier sowie Küchenchef Domenico Gigliotti und das gesamte Team ist diese Bewertung eine besondere Anerkennung ihrer täglichen Arbeit. „Es macht uns sehr stolz, dass unsere Küche, die so stark in unserer Region verwurzelt ist, national gesehen und gewürdigt wird“, sagt Familie Meier.

Front-Cooking-Erlebnis im HIO: Näher dran am Küchenchef geht es kaum

„Der Feinschmecker“ beschreibt das HIO als hautnahes Front-Cooking-Erlebnis in nordisch inspirierter Genuss-Lounge. „Näher am Küchenchef geht nicht. Zwei Schritte trennen Domenico Gigliotti und seine Gäste, die beim Zubereiten und Ausdekorieren genussvoll mittendrin statt nur dabei sind.“ Saisonales Gemüse, Kräuter, Salate seien biozertifiziert und kämen direkt vom eigenen Acker vor der Tür. Alle Tiere stammten aus artgerechter Freilandhaltung: Die Galloways und Black Angus Rinder leben und wachsen schräg gegenüber vom HIO auf der Wiese in Hilzhofen.

Küchenchef Domenico Gigliotti verbindet klassische Grundlagen mit internationalen Akzenten. Besonders hervorgehoben hatte der „Feinschmecker“ unter anderem ein nordafrikanisch interpretiertes Tataki vom Bachsaibling mit Ras el Hanut, Harissa-geschärften Hautchips und einer leichten Safran Beurre blanc.

Das HIO stehe „für ein bewusstes, nachhaltiges Genusskonzept“ mit nur 16 Plätzen und einem festen Menü, betonen die Betreiber. Die Auszeichnung mit drei „F“ bestätige den Weg, den das Team um Gigliotti seit Jahren konsequent gehe.