
Wegen länger anhaltender Niederschläge sind jetzt auch im Stadtgebiet Fürth Rednitz, Regnitz und Zenn über die Ufer getreten. Daher mussten am Freitag (13.02.) die Ritzmannhofer Straße und die Talquerung in Stadeln (Stadelner Straße und Fischerberg) für den Verkehr gesperrt werden, wie die Stadt Fürth mitteilte. Doch das ist nicht alles.
Darüber hinaus sind den Angaben zufolge auch etliche Rad- und Fußwege im Bereich Siebenbogenbrücke bis Heckenweg (Flutbrücke) nicht passierbar. Der ÖPNV ist bis auf Weiteres ebenfalls vom Hochwasser betroffen: Die Busse der Linie 173 biegen in Fahrtrichtung Jakobinenstraße nach der Haltestelle Flexdorf vor der Sperrung nach links in die Vacher Straße ab und fahren eine Umleitung über die Brückenstraße und Stadelner Hauptstraße bis zur Haltestelle Fischerberg. Die reguläre Haltestelle Vacher Brücke könne dabei nicht bedient werden, heißt es.
Hochwasser beeinträchtigt Verkehr in Fürth: Straßen sind gesperrt, auch der ÖPNV ist betroffen
Ersatzweise wird die Haltestelle der Linie 175 in der Vacher Straße bedient. In Fahrtrichtung Atzenhof biegen die Busse nach der Haltestelle Fischerberg in die Stadelner Hauptstraße ab und fahren ebenfalls die oben genannte Umleitung in entgegengesetzter Richtung. Anschließend bedienen sie ersatzweise die NighLiner-Haltestelle Vacher Brücke. Die Infra bittet um Verständnis, dass es aufgrund der weitreichenden Umleitung zu Verzögerungen kommen kann.
Schneeschmelze und anhaltender Regen hatten im Landkreis Fürth schon in der Nacht zum Donnerstag (12.02.) zur Folge, dass die Zenn Wiesen zwischen Wilhermsdorf, Langenzenn und Veitsbronn überschwemmte. Auch einzelne Wege und kleine Straßen waren überflutet. Der Fluss überschritt an einigen Stellen die Meldestufe 2, bei der land- und forstwirtschaftliche Flächen unter Wasser stehen können und es auf Hauptverkehrs- und Gemeindestraßen zu leichten Verkehrsbehinderungen kommen kann.
Landkreis Fürth: Pegel fallen, Situation „ganz weit weg von kritisch“
Am Freitagnachmittag aber sagte Kreisbrandrat Frank Bauer auf Nachfrage unserer Redaktion, dass die Pegel schon wieder fallen. Der Hochwassernachrichtendienst Bayern hatte am Morgen angekündigt, die Pegel an Rednitz, Pegnitz und Zenn würden die Meldestufe 1 bis 2 erreichen bzw. in dieser bleiben. An der Bibert komme man maximal auf die Meldestufe 1, sagte Bauer. Die Situation sei aktuell „ganz weit weg von kritisch“, und auch die in den kommenden Tagen zu erwartenden Regenfälle bereiteten ihm und seinen Kollegen „kein Kopfzerbrechen“. Dennoch hätten die Wehren und die Gemeinden die Pegel´stände im Blick.


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