
Ohne moderne Unternehmens- und Personalkultur geht es mittlerweile auch in der Welt der Wissenschaft nicht mehr, und gerade in diesem Bereich hat sich Arina Zonner schon viele Meriten erworben. Unter anderem war die Nürnbergerin, die mit einer Ausbildung zur Bankkauffrau ihre berufliche Karriere startete, für die Umweltbank AG in den Bereichen Personalentwicklung und Personalstrategie tätig, zum 1. März 2026 wird Zonner in das Präsidium der Technischen Universität Nürnberg (UTN) als erste Gründungsvizepräsidentin für Beschäftigte, Alumni und Gleichstellung bestellt.
„Internationale Exzellenz an Universitäten erfordert verlässliche, zukunftsorientierte Rahmenbedingungen und vor allem eine Kultur, innerhalb derer alle sich nachhaltig entwickeln und Spitzenleistungen erbringen können. Diese von Frau Zonner übernommene Rolle ist einzigartig an bayerischen Universitäten, basiert auf dem Gründungskonzept der UTN und ist durch den gesonderten rechtlichen Rahmen der UTN ermöglicht“, erklärt Gründungspräsident Prof. Dr. Michael Huth. Arina Zonner wird sich im Rahmen ihrer künftigen Tätigkeit auch dem Thema Alumni widmen, gemeint ist damit unter anderem die Pflege von Kontakten und Netzwerken, in die auch Absolventen und ehemalige Studierende eingebunden sind.
Laut Huth schätzt sich das Präsidium der UTN glücklich, mit Arina Zonner eine ausgewiesene Expertin für strategisches Personalmanagement sowie Organisations- und Kulturentwicklung gewonnen zu haben. „Mit ihrer Erfahrung wird sie in der Umsetzung dieser Rolle auch hochschulpolitisches Denken über zukunftsfähige Personalstrukturen an Universitäten einbringen und den Aufbau der UTN mitgestalten“, spart der Gründungspräsident nicht mit Vorschusslorbeeren.
Auch Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blum gratuliert: „Herzlichen Glückwunsch an die UTN zu ihrer neuen Gründungsvizepräsidentin – und herzlichen Glückwunsch an Arina Zonner zu einer tollen Aufgabe.“ Diese Personalie sei der personifizierte Beweis dafür, dass Bayerns jüngste Landesuniversität neue Wege geht und davor auch auf Leitungsebene nicht zurückschreckt. Zonner bringe große Erfahrung und Expertise aus der Wirtschaft mit und habe ein starkes Profil in den Bereichen Personal, Prozesssteuerung und Potenzialmanagement.
Eng mit Nürnberg und mit der Region verbunden
Die künftige Gründungsvizepräsidentin stammt aus Nürnberg und ist eng mit der Region verbunden. Nach ihrer Ausbildung zur Bankkauffrau qualifizierte sich Arina Zonner berufsbegleitend weiter und verfügt heute als Wirtschaftspsychologin (M.Sc.) und Wirtschaftsjuristin (LL.B.) über mehr als 22 Jahre Berufserfahrung in der Banken- und Consultingbranche. Seit über zehn Jahren ist sie in leitenden HR-Funktionen tätig, zuletzt als Personalleiterin und Prokuristin. Neben ihrer Führungstätigkeit ist sie als Fachbuchautorin, Keynote Speakerin und Podcasterin aktiv.
„In den vergangenen fünf Jahren haben Beschäftigte und Studierende der UTN bereits Außergewöhnliches geleistet. Der Aufbau der UTN ist ein wirkungsvolles Pionierprojekt für meine Heimatstadt Nürnberg mit überregionaler und internationaler Strahlkraft“, sagt Zonner. Sie freue sich sehr, im Jubiläumsjahr der UTN Teil des Präsidiums und des gesamten Teams zu werden.


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