Erlangen/Landkreis Erlangen-Höchstadt - Heinrich von Pierer lenkte einst die Geschicke der Siemens AG und gehört zu den Gegnern der Stadt-Umland-Bahn. Nun hat sich der 85-jährige Erlanger erneut zu Wort gemeldet - und erhebt Vorwürfe. OB Janik kontert auf diese.
12 Kommentare
Cicero1963
Herr von Pierer hat durch seine noble Art und unternehmerisches Geschick sich großes Ansehen erworben. Mit einem Vokabular wie "Monsterbahn" und einer Quasi-Überfremdungsdiskussion, "von den Erlangern bezahlte Nürnberger Straßenbahn" hat er früheren guten Stil verlassen. Hat er die Enttäuschung nicht verwunden, dass vor fast 50 Jahren, als das Wort "Barrierefreiheit" noch nicht existierte, eine Hängebahn im Erlanger Stadtrat durchfiel? Sie wäre ein Inselbetrieb geblieben. Anstelle froh zu sein, dass ein relativ kostengünstiges kommunales Bahnsystem skaliert werden kann, wird dieses diskreditiert. Dass die Erlanger Stadtwerke für ihre Buslinien, die früher von Nürnberg mitbetrieben wurden, neue Verwaltungsabteilungen aufgebaut haben - Leitstelle, Betriebsplanung etc., hat wohl nichts gekostet? Metropolregion-Denken: Fehlanzeige und der Komplex, man würde über den Tisch gezogen. Kein Vertrauen in die Mandatsträger von heute - oder schließt man von sich auf andere?
13.02.2026 22:57 Uhr