
Die Horst Brandstätter Group aus Zirndorf hat jetzt bekannt gegeben, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die von der geplanten Verlagerung der Playmobil-Produktion aus Dietenhofen betroffen sind, eine eigene mehrtägige Jobbörse auszurichten.
Ziel sei es, die Beschäftigten umfassend bei der beruflichen Neuorientierung zu unterstützten, um ihnen schnell neue berufliche Perspektiven aufzuzeigen. Der Übergang solle so sozialverträglich wie möglich gestaltet werden. Die Jobbörse ist dabei ein wichtiger Baustein, um diesen Prozess aktiv voranzutreiben, teilt das fränkische Unternehmen mit. Es soll bei dieser Börse die Möglichkeit geben, direkte Gespräche mit potenziellen Arbeitgebern zu führen und erste Kontakte zu knüpfen. Die Veranstaltungsreihe soll in der Woche vom 23. Februar beginnen.
Erste Unternehmen aus der Region haben bereits ihr Interesse an einer Teilnahme signalisiert, so die Horst Brandstätter Group. Parallel dazu bestehe ein enger Austausch mit der Agentur für Arbeit. Auch die Errichtung einer Transfergesellschaft sei bereits im Gange. Unternehmen, die sich an der Jobbörse beteiligen möchten, können sich direkt an die Horst Brandstätter Group wenden.
Am 3. Februar hatte die Unternehmensgruppe mitgeteilt, die Produktion der Marke Playmobil vom Standort Dietenhofen in andere Werke ihres internationalen Produktionsnetzwerks auszulagern. Das Ziel dabei sei es, die Effizienz zu steigern, um die Marke Playmobil nachhaltig wirtschaftlich stabil aufzustellen. Der Standort bleibt mit der Fertigung der Marke Lechuza erhalten, betont das Unternehmen.

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