
Bei der jüngsten Ziehung der Lotto-Zahlen war das Glück gleich zwei Teilnehmern aus Nordbayern hold. So gewann ein Rentner aus Mittelfranken mehr als 1,5 Millionen Euro, außerdem gehen über eine Million Euro an einen bislang noch unbekannten Glückspilz in der Oberpfalz.
Ein im Internet abgegebener Spielauftrag eines mittelfränkischen Spielers hat beim Eurojackpot die Gewinnklasse 2 geknackt. Die gezogenen Zahlen, die der Glückspilz auf seinem Spielschein angekreuzt hatte, lauteten 8, 14, 38, 41, 48 und die Eurozahl 1. Zum Gewinn der Gewinnklasse 1 fehlte dem Mittelfranken lediglich die zweite Eurozahl 11. Gemeinsam mit einem Gewinner oder einer Gewinnerin aus Dänemark knackte er damit die Gewinnklasse 2 und darf sich nun über exakt 1.532.815,30 Euro freuen.
Für den Millionengewinn hatte der Mann aus unserer Region bei zwölf Kästchen für drei Ausspielungen inklusive Bearbeitungsgebühr insgesamt 72,90 Euro investiert. Da es sich bei dem Spielschein um einen Internetspielauftrag handelt, ist der glückliche Gewinner der Staatlichen Lotterie- und Spielbankverwaltung bekannt.
Ein weiterer Millionengewinn, der bei Lotto 6aus49 erzielt wurde, ging in die Oberpfalz. Auf den Lotto-System-Spielauftrag, der anonym in einer Lotto-Annahmestelle abgegeben wurde, entfielen in der Gewinnklasse 2 (6 Richtige ohne Superzahl) 1.028.269 Euro und zehn Cent. Gespielt hatte der oder die Gewinnerin das Lotto-Vollsystem 6 aus 8. Da der Spielauftrag anonym abgegeben wurde, muss sich die Person bei der Staatlichen Lotterie- und Spielbankverwaltung melden. Bis Ende 2029 hat sie nun Zeit, den Gewinnanspruch geltend zu machen. Erst dann verfällt der Gewinn.
Vier Jahre lang holte ein schwäbischer Gewinner seine Million nicht ab
Tatsächlich kommt es hin und wieder vor, dass Millionengewinne gar nicht abgeholt werden. Am 1. Januar 2024 zum Beispiel verfiel ein Hauptgewinn von „BayernMillionen“, der Jahresendlotterie der bayerischen Lottogesellschaft. Kurz vor Weihnachten 2019 hatte eine unbekannte Person in einer Lotto-Annahmestelle im Raum Memmingen das später gezogene Los mit der Nummer 426492 gekauft und damit Anspruch auf eine Million Euro gehabt.
Um den unbekannten Glücklichen oder die Glückliche zu finden, hatte die Lottozentrale immer wieder die Nummer des gesuchten Loses veröffentlicht. Es wurden in den Annahmestellen sogar Plakate ausgehängt, um darauf hinzuweisen, dass noch eine große Summe abzuholen ist. Alles vergebens, und so erlosch der Gewinnanspruch des oder der großen Unbekannten nach vier Jahren.
Beim Lotto-Systemspiel, das der bislang noch unbekannte Glückspilz aus der Oberpfalz gespielt hatte, handelt es sich um eine Spielart, bei der mehr als sechs Zahlen angekreuzt beziehungsweise über einen sogenannten QuickTipp ausgewählt werden und dadurch die Chancen auf einen Gewinn gesteigert werden können. Beim Vollsystem 6 aus 8 können statt der üblichen sechs Zahlen acht Zahlen in einem Tippfeld angekreuzt werden. Alle Tippreihen mit je sechs Zahlen, die sich aus den angekreuzten Gewinnzahlen bilden lassen, nehmen an der Ziehung teil. Beim Vollsystem 6 aus 8 nehmen somit 28 Sechs-Zahlen-Kombinationen an der Ziehung teil.


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