Erlangen/Nürnberg - Die Entscheidung, ob die fristlose Kündigung der Betriebsrätin Isabella Paape vor Gericht standhält, steht noch aus. Doch bei der jüngsten Güteverhandlung scheinen die Anwälte von Siemens Energy in Erlangen erneut auf Zeit zu spielen. Das hat Folgen.
2 Kommentare
tadetlungt
Dieses durchsichtige Verhalten des Erlanger Managements enttäuscht auf ganzer Linie. Und ja, ich stimme der Analyse der Anwälte von Frau Paape zu: Die Absicht war nie, sie "los zu werden". Wer Isa Pappe kennt, weiss, dass das niemals funktionieren kann. Die Absicht ist, ihr und allen mutigen Kolleginnen und Kollegen, die an die Mitbestimmung glauben sowie endlich diesen dysfunktionalen Betriebsrat zu einem Instrument machen wollen, der tatsächlich und konsequent für Arbeitnehmerinteressen eintritt, maximal Angst und Schrecken einzujagen. Das hat leider auch hier seine Wirkung gezeitigt, wenn auch ihre und weiterer 13 Kolleginnen und Kollegen Kandidatur auf ihrer Liste nicht wirklich verhindert. Am "fragwürdigsten" ist dabei das Verhalten von Teilen dieses Betriebsrats, dieser rechtlich wohl nicht haltbaren Kündigung vorschnell zugestimmt zu haben. Jetzt haben alle Kolleginnen und Kollegen bei den anstehenden BR-Wahlen die Möglichkeit, ein starkes Signal zu setzen. Für SE. Für Fairness.
06.02.2026 13:24 Uhr