
Wird Nürnberg zum neuen Hotspot für große Open-Air-Events? Neben der etablierten Stadionpark-Reihe im Frühsommer treten heuer die Böhsen Onkelz, 2027 die Toten Hosen im Max-Morlock-Stadion auf. Rock im Park lockt sowieso mit großen Namen. Und nun kündigen die Veranstalter, die im Sommer 2025 Techno-Pionier Paul Kalkbrenner auf den Volksfestplatz lotsten, einen weiteren Knaller an: DJ Black Coffee kommt nach Nürnberg - auf die Große Straße, vor ein Publikum von über 10.000 Menschen.
Die Würzburger Agentur AC2B hat das bekanntgegeben. Demnach soll Black Coffee am Donnerstag, 30. April 2026, von 17 bis 23 Uhr ein Open-Air-Konzert auf der Fläche des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes geben, die üblicherweise als Parkplatz für Fußballspiele oder die Messe genutzt wird. „Mindestens 10.000 Gäste werden zu der exklusiven Veranstaltung erwartet“, heißt es in der Pressemitteilung von AC2B. Auf der Großen Straße habe „seit vielen Jahren kein vergleichbares Großevent stattgefunden“.
Black Coffee ist bekannt als Resident-DJ auf der Partyinsel Ibiza
Der aus Südafrika stammende DJ und Produzent Black Coffee wurde unter anderem mit einem Grammy Award ausgezeichnet und steht für die elektronische Stilrichtung Afro House. Seine Musik erreicht ein Millionenpublikum über Streaming-Plattformen und soziale Netzwerke, seine Auftritte führen ihn regelmäßig auf große Festivalbühnen. Im „Hï Ibiza“, einem renommierten Club auf der Partyinsel im Mittelmeer, legt er seit Jahren als Resident-DJ auf. Black Coffee war in Nürnberg noch nie live zu sehen.
Sebastian Kunz, Geschäftsführer von AC2B, lobt ausdrücklich die Stadt: „Die Zusammenarbeit mit den beteiligten Behörden ist besonders positiv hervorzuheben. Die behördliche Vorarbeit für diese Show war extrem konstruktiv und ist äußerst unterstützend abgelaufen. Gemeinsam haben wir gezielt nach einem Ort gesucht, an dem eine Veranstaltung dieser Größenordnung noch nicht stattgefunden hat.“ Ab Freitag, 6. Februar, 12 Uhr, sind auf blackcoffee.ticket.io Tickets erhältlich.

1 Kommentar
Wowo
Eieiei, jetzt nennt er sich selbst so. Was wäre für ein Aufschrei entstanden, wenn jemand ihn so genannt hätte.
Deutlicher kann man der teils sehr schwachsinnigen Denke der aktuellen Zeit, in der wir ja kaum nocj etwas vernünftig gebacken kriegen, kaum entgegentreten. Find ich cool.
06.02.2026 11:54 Uhr