
Mehr Drama geht eigentlich nicht. Dachte man. Kurz vor Weihnachten hatten sich der HC Erlangen und die MT Melsungen einen atemberaubenden Schlagabtausch geliefert in der Handball-Bundesliga, Endstand: 26:26.
Vier Tore Rückstand hatten die Gastgeber in der zweiten Halbzeit noch gegen favorisierte Gäste aufgeholt, nach Ablauf der Spielzeit hatte Viggó Kristjánsson per Siebenmeter sogar noch die Chance auf den Sieg bei der „Black Night“, scheiterte aber.
Das Sportgericht weist den Einspruch der MT Melsungen zurück
Weil das Melsungen offenbar noch nicht Drama genug war, forcierten die Hessen ein juristisches Nachspiel. Weil HCE-Akteur Sander Øverjordet nach einer Verletzungsunterbrechung drei Angriffe hätte aussetzen müssen, stattdessen aber auf der Platte blieb und den Treffer zum 26:25 erzielte, forderte die Melsunger Turngemeinde ein Wiederholungsspiel.
Das Bundessportgericht des Deutschen Handball Bundes sah das am Montag anders, folgte der Argumentation des HCE und wies den Einspruch zurück, weil kein spielentscheidender Regelverstoß erkannt werden konnte.



Keine Kommentare