Roth - Bundestagsabgeordneter Ralph Edelhäußer informierte sich über Aufgaben des Heimatschutzregiments in Roth.
01.02.2026 10:16 Uhr

Der Bundestagsabgeordnete Ralph Edelhäußer besuchte das Heimatschutzregiment eins an seinem Standort in Roth, teilt sein Büro mit. Der Abgeordnete, Mitglied des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages, nahm mit Kommunalpolitikern aus Roth und dem Nürnberger Land an dem Termin teil. Kommandeur Oberst Markus Wick und sein Stab informierten die Politiker über Auftrag, Struktur und Lage des Verbandes.

Die Teilnehmer erhielten Einblicke in die Ausbildung neuer Rekrutinnen und Rekruten und nutzten die Gelegenheit zum Austausch. „Hier wird sehr konkret sichtbar, was Zeitenwende bedeutet: hochmotivierte Soldatinnen und Soldaten, die ihren Auftrag für den Schutz unseres Landes ernst nehmen und professionell ausfüllen“, erklärte Edelhäußer laut Informationen aus seinem Wahlkreisbüro. „Dafür verdienen sie nicht nur Respekt, sondern auch volle politische Rückendeckung.“

Landratsamt wird zur Schaltstelle im Verteidigungsfall

Der Heimatschutz ist ein Bestandteil der Sicherheitsvorsorge in Deutschland und gewinnt vor dem Hintergrund des Operationsplans Deutschland an Bedeutung. Roth und das Nürnberger Land sind mit ihren Verkehrsverbindungen, Versorgungswegen und Infrastruktureinrichtungen Teil dieser Vorsorge. Der Schutz kritischer Infrastruktur, die Sicherung von Räumen sowie die Unterstützung ziviler Behörden im Krisen- und Verteidigungsfall sind Aufgaben, die auch die Region betreffen. „Sicherheit entscheidet sich nicht nur an den Außengrenzen, sondern ganz konkret vor Ort“, so Edelhäußer.

Im Katastrophen- wie auch im Verteidigungsfall kommt dem Landrat und dem Landratsamt eine Rolle zu. Hier laufen Informationen zusammen, hier werden Maßnahmen koordiniert und hier erfolgt die Abstimmung zwischen Bundeswehr, Feuerwehren, Rettungsdiensten, THW, Polizei und Kommunen. Der Besuch beim Heimatschutzregiment habe deutlich gemacht, wie wichtig Abläufe, Zuständigkeiten und Netzwerke für den Ernstfall sind. „Das Landratsamt ist die Schaltstelle des Zivilschutzes. Wenn es ernst wird, muss hier alles funktionieren“, betonte Markus Gleißenberg, der als Landratskandidat der CSU im Nürnberger Land für die Kommunalwahl am 8. März antritt.

Edelhäußer fordert Bundeswehr-Aufwuchs und stärkere Reserve für Heimatschutz

Edelhäußer unterstrich bei seinem Besuch die Notwendigkeit eines Aufwuchses der Bundeswehr und einer Stärkung der Reserve. Der Heimatschutz lebe vom Engagement gut ausgebildeter Reservistinnen und Reservisten aus der Mitte der Gesellschaft. „Ohne eine starke Reserve ist der Heimatschutz nicht denkbar“, so Edelhäußer. „Dafür brauchen wir moderne Ausstattung, verlässliche politische Rahmenbedingungen und die Unterstützung durch Gesellschaft und Arbeitgeber.“ Die Politiker dankten den Soldatinnen und Soldaten des Heimatschutzregiments eins für ihren Dienst. „Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit unseres Landes und zum Schutz unserer Heimat“, so die gemeinsame Botschaft.