Fürth - Oberbürgermeister Thomas Jung besuchte auf der Nürnberger Spielwarenmesse lokale Hersteller. Am Stand der Firma Bruder informierte er sich über neue Kommunalfahrzeuge und sprach mit Inhaber Paul Heinz Bruder über internationale Handelsbeziehungen.
01.02.2026 09:26 Uhr

Fürth war einmal mehr prominent bei der Spielwarenmesse in Nürnberg vertreten. Oberbürgermeister Thomas Jung besuchte die hiesigen Hersteller und informierte sich vor Ort im Messezentrum über aktuelle Entwicklungen. wie es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus heißt.

Am Stand der Burgfarrnbacher Spielwarenfirma Bruder zeigten ihm Inhaber Paul Heinz Bruder, seine Schwester Beate Caso und sein Sohn Alexander Bruder unter anderem neue Modelle aus dem Bereich der Kommunalfahrzeuge, die Jung naturgemäß „besonders gefielen“. Das Familienunternehmen hat 2025 sein 50-jähriges Markenjubiläum gefeiert und nach eigenen Angaben das Umsatzziel von 92 Millionen Euro erreicht.

Handelsabkommen mit Indien als wichtiger Baustein

Im Gespräch sei zudem die Bedeutung internationaler Handelsbeziehungen betont worden. Aus Sicht von Bruder ist demnach das geplante Handelsabkommen der Europäischen Union mit Indien ein wichtiger Baustein, um wirtschaftliche Perspektiven zu sichern und Arbeitsplätze – auch in der Kleeblattstadt – zu erhalten. Bruder habe sich darüber hinaus klar zum Standort Fürth bekannt.

Am Stand der Simba Dickie Group traf Jung unter anderem Geschäftsführer Michael Sieber sowie Marketing-Chef Felix Stork. Das Unternehmen zählt zu den größten Spielwarenherstellern Europas und erreichte 2025 einen Umsatz von 690,8 Millionen Euro. Positiv bewerte Sieber insbesondere die vor kurzem erfolgte Mehrheitsübernahme des US-Herstellers Sunny Days Entertainment, von der man sich weiteres Wachstum im amerikanischen Markt verspreche.