
Renée Good wurde ermordet. Alex Pretti wurde ermordet. Wir haben es alle gesehen. Donald Trump, JD Vance, Kristi Noem oder Greg Bovino lügen - auch das wissen wir alle. Es ist an der Zeit, genau zu benennen, was in diesen Tagen in Minneapolis und vielen Städten in den USA passiert, und all jene zur Verantwortung zu ziehen, die die Macht hätten, etwas zu verändern.
Zum Beispiel, in dem die Verbände der Teilnehmer an der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada benennen, was niemals möglich sein darf: ein friedliches Sportgroßereignis in einem Land, das für alle sichtbar in den Faschismus abrutscht.
DFB-Vizepräsident Oke Göttlich dachte über die Idee eines WM-Boykott laut nach
Das ist naiv? Übertrieben? Bernd Neuendorf würde da sofort zustimmen. „Das ist gar keine große Debatte. Wir sind sehr einmütig beim DFB, dass wir diese Debatte zum jetzigen Zeitpunkt für völlig verfehlt halten“, sagte der Präsident des Deutschen Fußballverband, nachdem es dessen Vizepräsident Oke Göttlich gewagt hatte, über die Idee eines WM-Boykott zumindest einmal laut nachzudenken. Überraschend ist das nicht, dabei wäre es so wichtig, in diesen Tagen Mut und Haltung zu beweisen.
Sebastian Böhm, Sportchef von NN.de, endet seinen Video-Kommentar mit einem Blick in die dunkle Geschichte Deutschlands - und hofft, dass wenigstens dieser eine Vergleich nicht zutreffen wird.
2 Kommentare
muggsmeislaschdill
Sebastian Böhm, vielen Dank. Klare Position! Genau diese Haltung ist heute dringend notwendig.
29.01.2026 08:14 Uhr