Nürnberg - Die Spielwarenmesse 2026 in Nürnberg hat begonnen – und damit stehen auch wieder die Trends der internationalen Szene im Fokus. Warum Erwachsene dabei eine Schlüsselrolle für die Branche spielen.
28.01.2026 11:45 Uhr

Wer wissen möchte, in welche Richtung sich die Welt des Spielens entwickelt, ist auf der Spielwarenmesse in Nürnberg genau richtig. Auf einer Fläche von 175.000 Quadratmetern präsentieren dieses Jahr 2362 Aussteller aus 71 Ländern Fachbesuchern aus 126 Ländern ihre Produkte: Zu entdecken gibt es Brettspiele, Puzzles, Teddys, Outdoor-Games und vieles mehr.

Doch wie sieht „spielen“ heutzutage eigentlich aus? Um dies herauszufinden, identifiziert ein zwölfköpfiges internationales „TrendCommittee“ der Spielwarenmesse jedes Jahr zentrale Trends. In diesem Jahr wurde neben dem Einfluss von KI, der auch in der Spielebranche eine immer größere Rolle zukommt, „Creative Mindfulness“ als zentraler Trend ausgemacht: Im Mittelpunkt steht hier eine achtsame Auszeit für Kinder wie auch Erwachsene.

Der Markt für Spiele für „Kidults“ wächst

Apropos Erwachsene: Spiele für sie - „Toys for Kidults“ - sind eine seit Jahren wachsende Sparte. Laut einer Untersuchung des amerikanischen Marktforschungsinstituts Circana wurden allein in den fünf analysierten europäischen Ländern - Deutschland, England, Italien, Spanien und Frankreich - im Zeitraum Oktober 2024 bis einschließlich September 2025insgesamt5,7 Milliarden Euro für „Kidults“-Produkte ausgegeben. Dies entspricht rund 32 Prozent aller Spielwarenverkäufe in dieser Periode. In Deutschland sind Spiele für „Kidults“ dabei am beliebtesten: Hier betrug ihr Marktanteil 35 Prozent. „Kidults“ ist ein Kunstwort aus den englischen Wörtern „Kids“ (Kinder) und „Adults“ (Erwachsene).

Wir haben uns auf der Messe „Kidults“-Angebote näher angeschaut. Das Ergebnis sehen Sie im Video: