Nürnberg - Die Weihnachtsaktion „Freude für alle“ kann sich über eine besonders große Spende freuen. Dahinter steht ein Adventskalender für den guten Zweck - und mit Gewinnen im Wert von 66.000 Euro.
29.01.2026 17:00 Uhr

Die Weihnachtsaktion „Freude für alle“ des Verlags Nürnberger Presse (VNP) erhält sage und schreibe 27.000 Euro aus dem Verkauf der „Sternschnuppen“-Adventskalender in der Vorweihnachtszeit 2025. Das sind fast 6000 Euro mehr als im Vorjahr.

Verantwortlich für den Kalender ist ein gleichnamiger Förderverein des Lions Club Nürnberg-Franken. Werner Stimpfle gehört dem Vorstand des Vereins an und freut sich über den Erfolg. Er habe viele positive Rückmeldungen erhalten, auch für das Motiv der Künstlerin Cloudy Leehyeon Shin von der Nürnberger Akademie der Bildenden Künste. „Es macht Mut, dass wir mit unseren treuen Käufern so weit kommen“, sagt Stimpfle. „Ich freue mich schon auf die nächste Weihnachtszeit.“

Auch von den Gewinnerinnen und Gewinnern der Preise im Wert von 66.000 Euro habe er viel direktes Feedback erhalten. Jedes verkaufte Kalenderexemplar war zugleich ein Los. In den 24 Tagen bis Weihnachten wurde täglich bekanntgegeben, wer zur den Glücklichen zählt.

Der Erlös aus dem Verkauf der Kalender geht neben „Freude für alle“ an die Vereine Lilith und Wildwasser (je 10.000 Euro), Klasse 2000 (8000 Euro) sowie an die Stadtmission Nürnberg zur Unterstützung geflüchteter Kinder und Jugendlicher (7000 Euro). Insgesamt kamen 62.000 Euro zusammen.

Sabine Schnell-Pleyer, Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins „Freude für alle“ und eine der beiden Verlegerinnen des Verlags Nürnberger Presse (VNP), dankte dem Lions Club Nürnberg-Franken für sein Engagement. Die finanzielle Hilfe für in Not geratene Menschen aus der Region sei das eine. Es gehe aber auch darum, ihnen das Gefühl zu geben, nicht allein zu sein und gesehen zu werden. Max Söllner, der für die Weihnachtsaktion verantwortliche Redakteur, berichtete von herzerwärmenden Briefen, mit denen sich Bedürftige für ausgezahlte Spenden bei ihm bedanken. Dabei gebühre der Dank all denjenigen, die „Freude für alle“ mit einer Zuwendung unterstützen.