
Die Planungen für das 46. Erlanger „Poet*innenfest“ laut Pressemitteilung der Stadt Erlangen haben nun begonnen. Der Stadtrat hat im Zuge der Haushaltsberatungen beschlossen, die Einsparvorgabe des Kulturamts um 80.000 Euro zu reduzieren. Um das Fest zu finanzieren, sollen jedoch weitere Einnahmequellen erschlossen werden.
Aufgrund der problematischen Haushaltslage ist die Stadt Erlangen angehalten, Ausgaben für freiwillige Leistungen zu reduzieren. Die damit für das Kulturamt verbundenen Einsparvorgaben hatten dazu geführt, dass die Verantwortlichen keine Möglichkeit sahen, mit den vorhandenen Mitteln 2026 ein Poet*innenfest durchzuführen. Auch mit der reduzierten Einsparvorgabe bleibt die Finanzierung eine Herausforderung: Ein – wie bereits 2025 – um einen Tag verkürztes Festival kostet weiterhin über 200.000 Euro. Das Kulturamt ist daher auf erhebliche Einnahmesteigerungen angewiesen.
Suche nach neuen Einnahmequellen für das Fest
Neben der intensiven Suche nach weiteren Sponsoren soll auf Anregung zahlreicher Bürgerinnen und Bürger unter anderem ein Spendenkonto eingerichtet werden.
Kulturreferentin Anke Steinert-Neuwirth zeigt sich erleichtert: „Jetzt besteht eine realistische Grundlage, auf deren Basis die Planungen für das diesjährige Poet*innenfest begonnen werden können. Alles andere war für mich nicht vorstellbar.“
Bedeutung des Festivals für die Stadtgesellschaft
Oberbürgermeister Florian Janik betont: „Dieses Festival ist ein fester Bestandteil des kulturellen Profils unserer Stadt und genießt weit über Erlangen hinaus große Anerkennung. Ich bin mir sicher, dass wir für dieses besondere Festival viel Unterstützung aus der Stadtgesellschaft erfahren werden.“

Keine Kommentare