
Wer in diesen Tagen in Nürnberg landet, der bemerkt sofort, dass ein wichtiger Event ansteht: Am Gepäckband oder im Außenbereich des Terminals bewerben Hersteller die weltgrößte Spielwarenmesse, die heuer vom 27. bis 31. Januar stattfindet. Sie zieht Jahr für Jahr zahlreiche internationale Fachbesucher aus mehr als 60 Ländern an – und das wirkt sich auf den Flugverkehr am Albrecht Dürer Airport aus: Mehrere Fluggesellschaften haben ihre Kapazitäten für die Messewoche erhöht.
So fliegt Air France Nürnberg mit 24 wöchentlichen Verbindungen an. Außerhalb der Messezeit sind es 15 bis 21 Flüge pro Woche. Lufthansa erhöht ihre Frequenzen in der kommenden Woche ins Drehkreuz Frankfurt auf 32 Flüge und setzt verstärkt größere Maschinen wie den Airbus A320 und A321 ein. Regulär fliegt die deutsche Fluggesellschaft zwischen 22 und 28 Mal pro Woche nach Frankfurt. Turkish Airlines ergänzt das Angebot mit zwei Einsätzen des Großraumflugzeugs Airbus A330‑300 und verbindet wöchentlich regulär 14 Mal ihr Drehkreuz Istanbul mit Franken.
Nürnbergs Flughafenchef Michael Hupe spricht von internationaler Strahlkraft
Flughafengeschäftsführer Michael Hupe hebt die Bedeutung der Messe hervor: „Die Spielwarenmesse zählt zu den wichtigsten Messen mit Fachpublikum aus aller Welt. Die Ausweitung der Kapazitäten durch verschiedene Airlines unterstreicht ihre internationale Strahlkraft.“ Christian Ulrich, Vorstandssprecher der Spielwarenmesse, betont ebenfalls die Bedeutung sowie die internationale Anbindung Nürnbergs, etwa durch Turkish Airlines.

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