
Die Partei Die PARTEI ermöglicht es laut einer Pressemeldung auch in diesem Jahr wieder Feiernden aus Spalt, die am Unsinnigen Donnerstag, 12. Februar, bis in die Nacht vor Ort bleiben wollen, sicher nach Roth zurückzukommen. Anders als im Vorjahr wird es dieses Mal keinen Bus geben. Stattdessen rotieren drei Großraumtaxis mit jeweils bis zu sieben Plätzen zwischen Roth und Spalt. „Das schafft eine höhere Flexibilität“, so der Kreisverband in seiner Erklärung. Die Taxis sind kostenlos, sie fahren jeweils vom Bahnhof in Roth über den Bahnhof Georgensgmünd zur Endhaltestelle in Spalt, die sich am Kreisverkehr der Bahnhofstraße befindet.
Danach wird die Strecke rückwärts abgefahren und beginnt dann von vorn. „Sicherlich kann es dazu kommen, dass einmal ein Taxi voll ist“, gibt Benjamin Weiß zum neuen Konzept an, „jedoch fährt dann kurze Zeit später ja bereits das nächste“. Die Wartezeit ist damit von einer Stunde im Vorjahr auf 20 Minuten reduziert.
Erfahrungen aus der Jugendzeit prägen Angebot
Hintergrund der Aktion ist die eigene Erfahrung in der Jugend: „Wir selbst hatten immer massive Probleme, von Landkreisveranstaltungen heimzukommen“, so Martin Winkler. „Ein Taxi wäre natürlich immer möglich gewesen, jedoch gerade in der Schul- und Studienzeit schlicht zu teuer“, führt er weiter aus. Deshalb möchte der Verband eine Alternative bieten und hat diese mit dem Taxiunternehmen Butschek gefunden.
Damit kritisiert der Verband auch den fehlenden öffentlichen Nahverkehr für solche Veranstaltungen. Einen entsprechenden Antrag in Roth hatte der Haupt- und Finanzausschuss 2022 abgelehnt. Diesen hatte Die PARTEI beantragt und eine Vereinbarung mit anderen Gemeinden vorgeschlagen, welche den öffentlichen Nahverkehr für diese besonderen Feste vorsieht. Die Mehrheit des Ausschusses sprach sich dagegen aus.
Initiative für bessere Mobilität bei Festen
„Dann haben wir es halt selbst in die Hand genommen“, gibt der Kreisverband an. Mehr Informationen sind zu finden auf der Homepage des Verbandes oder auf den Online-Kanälen.
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