Neumarkt - Akustik‑Punk im Klostersaal: Schreng Schreng & La La gastieren am 24. Januar in Neumarkt und treffen auf Solo‑Künstler Sedlmeir. Im Interview verraten Jörkk Mechenbier und Lasse Paulus, was sie in die Oberpfalz zieht und wie Punk und Kirche zusammenpassen.
21.01.2026 10:00 Uhr

Am Samstag, 24. Januar, präsentiert MUSIK K Storytellers im Evangelischen Zentrum Neumarkt einen außergewöhnlichen Konzertabend: Das Akustik‑Punk‑Duo Schreng Schreng & La La trifft auf Sedlmeir, die „wohl eigenwilligste One‑Man‑Band des Landes“.

Schreng Schreng & La La kommt nun schon zum dritten Mal nach Neumarkt. Was zieht euch aus dem Rhein- beziehungsweise Saarland in die Oberpfalz?

Lasse Paulus: Tatsächlich ist es der Ausdauer von Jörg Kölbl zu verdanken, dass wir wieder nach Neumarkt kommen. Der hat regelmäßig nachgefragt, wann es denn endlich noch mal klappen könnte. Wir hatten hier zwei tolle Abende und haben uns immer willkommen gefühlt und haben jetzt endlich einen Termin gefunden, uns auf den Weg gen Süden zu machen.

Ihr spielt im Klostersaal des Evangelischen Zentrums, ein Ort, der eher Andacht als Punk-Attitude ausstrahlt. Ändert sich für euch etwas im Umgang mit Lautstärke, Sprache oder Themen?

Lasse Paulus: Nein, laut wird es ja eh nicht, da wir mit einer Akustikgitarre unterwegs sind. Und auch wenn wir mit Punkrock sozialisiert wurden, wissen wir uns schon zu benehmen. Und naja, ich hoffe doch sehr, dass die evangelische Kirche dieselben Werte vertritt wie unsere Band. Also gegen Rassismus, Homophobie und Sexismus einsteht. Dann passt das auch thematisch.

Es ist ein Doppelkonzert mit Sedlmeir: Was findet ihr an ihm super?

Jörkk Mechenbier: Henning Sedlmeir ist einfach eine Unterhaltungsurgewalt. Zeitlose und auch tagesaktuelle Themen und Missstände mit derart viel Witz und Charme aufzuarbeiten, das muss man erstmal hinbekommen. Außerdem ist er ein super Typ, dieser Hardrockroboter.

Spielt ihr auch Oslo, euren kleinen Hit von der Meerjungfrau?

Lasse Paulus: Leider nein. Ich befürchte, dass wir den mittlerweile gar nicht mehr spielen könnten, selbst wenn wir es wollen würden.


Info

Tickets sind nur am Konzerttag von 19 bis 20 Uhr am Eingang erhältlich. 25 Euro /17,50 Euro (ermäßigt). Pro verkauftem Ticket gehen 2 Euro an den Straßenkreuzer e.V.