
Gleich sieben Bewerberinnen und Bewerber für den Posten der Landrätin oder des Landrates stehen auf dem Wahlzettel, den die rund 150.000 Wahlberechtigten im Landkreis Ansbach per Briefwahlunterlagen oder persönlich am Sonntag, 8. März 2026, bekommen werden. Sie sind von der CSU, den Freien Wählern, der AfD, der Grünen, der SPD, der ÖDP und der Linken. Eine mögliche Stichwahl würde übrigens 14 Tage später, am 22. März 2026 über die Bühne gehen.
Der Landkreis Ansbach hat einige Besonderheiten: Mit 1972 Quadratkilometern Fläche ist er der größte Flächenlandkreis im Freistaat Bayern. Zum Vergleich: Das Bundesland Saarland umfasst 2570 Quadratkilometer. Zum Kreis Ansbach gehören 58 Gemeinden, darunter die Tourismus-Hochburgen Dinkelsbühl und Rothenburg, aber auch Teile des Fränkischen Seenlandes. Ein wichtiger Faktor sind die Autobahnen. Die A6 führt von West nach Ost durch den südlichen Landkreis, im Westen des Kreises verläuft die A7 von Nord nach Süd.
Doch wer bewirbt sich um den mächtigen Posten der Landrätin oder des Landrates? Es sind zwei Frauen und fünf Männer, darunter der Amtsinhaber, Jürgen Ludwig von der CSU. Der 55-Jährige aus Dinkelsbühl ist seit 2012 Chef im Landratsamt Ansbach.
Hier die Bewerberliste im Überblick:
- CSU: Jürgen Ludwig (Jahrgang 1970) aus Dinkelsbühl
- Freie Wähler: Marco Meier (1993) aus Ornbau
- AfD: Stefan Bininda (1969) aus Adelshofen
- Grüne: Sophia Göppel-Kraft (1988) aus Herrieden
- SPD: Bastian Wojek (1982) aus Leutershausen
- ÖDP: Maria Hetzel (1968) aus Bruckberg
- Linke: Leon Bachmann (2002) aus Dinkelsbühl
Alles über die Kommunalwahl 2026 im Landkreis Ansbach erfahren Sie hier.
Dieser Artikel wurde erstmals am 18. Januar 2026 veröffentlicht.
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