
„Freude für alle“, die Weihnachtsaktion des Verlags Nürnberger Presse (VNP), hat vom Zonta Club Nürnberg eine Spende in Höhe von 5000 Euro erhalten. Die Vereinigung für engagierte Frauen wünscht sich erneut, dass das Geld zwei Nürnberger Organisationen zugutekommt.
Julia Pfeifer, geschäftsführende Vorständin der Frauenberatung, nahm 3000 Euro entgegen. Ein Teil der Summe ist für die Fortsetzung der spendenfinanzierten Kampagne „Luisa ist hier“ bestimmt. Mit der Frage nach Luisa können sich Frauen in teilnehmenden Kneipen, Clubs, Hotels und Schwimmbädern an geschultes Personal wenden, falls sie belästigt werden und Hilfe benötigen. Der andere Teil geht an das Projekt „Schulterschluss: Familie ohne Gewalt“ für Kinder, die häusliche Gewalt miterleben.
Der Kinderschutzbund wird mit 2000 Euro bedacht. Geschäftsführer Christian Höllfritsch will das Geld in das Programm „Achtung Grenze“ stecken, das sich an Schulkinder der vierten Klasse richtet. Ihnen soll vermittelt werden, wo Gewalt anfängt. Die Stadt Nürnberg hat ihren Zuschuss jüngst gestrichen. Umso wichtiger sei die Spende, sagt Höllfritsch. Daneben sollen Schulmaterialien für bedürftige Kinder und Babysitter-Ausbildungen finanziert werden.
Den Nürnberger Zonta Club gibt es seit 33 Jahren. Als Zeichen gegen Gewalt an Frauen möchte dieser 2026 vermehrt orangefarbene Bänke an Schulen aufstellen. Zudem sollen unter dem Titel „Frauenherzen schlagen anders“ Vorträge zu geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Medizin stattfinden.
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