Nürnberg - Klimaaktivistin Luisa Neubauer ist derzeit auf einem Forschungsschiff auf dem Weg in die Antarktis. Von dort streamt sie live in deutsche Klassenzimmer. Eine effektive Form des Unterrichts, die Schule machen sollte, kommentiert Carolin Heilig.
15.01.2026 14:08 Uhr

Der Klimawandel bringt unsere Welt unter Druck. Exemplarisch zeigt sich das in der Antarktis, wo Eismassen abschmelzen und den Meeresspiegel damit in die Höhe treiben. Und genau dort ist Klimaaktivistin Luisa Neubauer derzeit mit einem Team auf einem Segelboot unterwegs. Ziel der Mission: auf den Umwelt- und Ozeanschutz aufmerksam machen. Dazu organisierte das Team dieser Tage Livestreams in deutsche Klassenzimmer - mehr als 30.000 Schüler konnten mitmachen.

Es ist Unterricht, wie er sein sollte: unmittelbar von vor Ort, vermittelt durch Experten, angelehnt an die Lebensrealität der jungen Menschen, bei gleichzeitig überschaubarem Ressourcenaufwand für die Schulen. Die Schüler von heute sind diejenigen, die morgen mit den Folgen des Klimawandels werden leben müssen und vielleicht durch entsprechendes Handeln das Allerschlimmste noch abwenden können.

Doch dafür braucht es Aufklärung und Verständnis. Die Livestreams rund um Neubauer sind da ein effektives Angebot, das über den Umweltschutz hinweg weitergedacht werden sollte. Prominente Experten direkt ins Klassenzimmer schalten: Diese Form des Lernens sollte Schule machen.