Neunkirchen am Brand - Der Kreisverband Forchheim des Nordbayerischen Musikbundes bildet 2025 insgesamt 108 Nachwuchsmusiker in drei Stufen aus.
14.01.2026 15:45 Uhr

Funktionäre aus 22 Mitgliedsvereinen des Kreisverbandes Forchheim des Nordbayerischen Musikbundes trafen sich zur Kreisversammlung. Die Blaskapelle Ebersbach hatte in das Gemeinschaftshaus des Neunkirchener Marktgemeindeteiles eingeladen. Die Vorsitzende des Kreisverbandes, Claudia Heim, begrüßte neben Landrat-Stellvertreter Otto Siebenhaar auch den Bürgermeister des Marktes Neunkirchen a.Br., Martin Walz, so eine Mitteilung.

Der Kreisverband unterstützt die Mitgliedsvereine bei der Aus- und Weiterbildung von insgesamt 2250 Aktiven. Der Schwerpunkt liegt bei der Nachwuchsförderung, aber der Kreisverband bietet auch für alle anderen Musiker Möglichkeiten zur musikalischen Weiterentwicklung. Es fanden Tagesseminare statt, eines davon mit der Stilrichtung Mährisch. Die Dozentin Tanja Dusel leitete dieses Seminar. Die Grundlagen des Dirigierens vermittelte der Taktgeber und Komponist Mathias Wehr.

108 Nachwuchsmusiker bestehen Leistungsabzeichen beim Nordbayerischen Musikbund

Die bundesweiten Kurse D1, D2 und D3 finden auch beim Nordbayerischen Musikbund Anwendung als Qualifikationsstufen der Bläserjugend. Auf Kreisebene bestanden 74 Absolventen aus 14 Mitgliedsvereinen das Leistungsabzeichen D1. 25 Musiker aus sieben Mitgliedsvereinen nahmen auf Bezirksebene die D2-Hürde. Neun Musikerinnen und Musiker bestanden auf Verbandsebene die D3-Prüfung.

Die Leiterin der Kreis-Bläserjugend, Lea Heilmann, berichtete von außermusikalischen Angeboten im Jahr 2025. Die meisten wurden gut angenommen. Die Jugendgruppe wollte ein Forum zum gegenseitigen Kennenlernen schaffen und die Vernetzung fördern.

Landkreis und Sparkassen-Zuschüsse finanzieren Blasmusik-Förderung bis 2026

Kreisgeschäftsführer Heiner Kredel legte eine wirtschaftliche Bilanz vor. Die Ausgaben für Dozenten, Raummieten und Verpflegung werden durch eine Teilnehmer-Eigenbeteiligung gegenfinanziert, vor allem aber durch Zuschüsse des Landkreises Forchheim und der Zukunftsstiftung der Sparkasse Forchheim. Dafür sprach er einen Dank an Landratsstellvertreter Siebenhaar aus.

Nach Dankesworten und einem Ausblick auf bevorstehende Termine durch die Kreisvorsitzende folgte ein Austausch. Dieser machte Lust auf Blasmusik im Jahr 2026 im Landkreis Forchheim.