Allersberg/Hilpoltstein - Sehr vorsichtig waren am Donnerstag angesichts der winterlichen Straßenverhältnisse die Verkehrsteilnehmer unterwegs. Ein schwerer Unfall wurde aber doch noch von der A9 gemeldet.
08.01.2026 12:49 Uhr

Im Großen und Ganzen blieb es am Donnerstag, 8. Januar, auf den Straßen in Schwabach und im Landkreis Roth angesichts der winterlichen Verhältnisse einigermaßen ruhig. Den schwersten Unfall gab es auf der Autobahn A9 bei Allersberg, kurz vor dem Parkplatz Göggelsbuch.

Wie die Verkehrspolizei Feucht in einer Pressemitteilung berichtet, geriet ein Lkw gegen 10 Uhr zu weit nach rechts auf den Standstreifen. Dort befanden sich zu diesem Zeitpunkt Schnee und Matsch und das große Fahrzeug geriet ins Rutschen. Der 51-jährige Fahrer versuchte noch, den Lkw wieder auf die Fahrbahn zu lenken, dies gelang ihm aber nicht, das Fahrzeug drehte sich um 180 Grad und kollidierte mit der Außenschutzplanke. Er blieb letztendlich entgegen der Fahrtrichtung auf der rechten Spur sowie dem Standstreifen zum Stehen.

Durch den Aufprall riss der Lkw mehrere Meter der Leitplanke nieder. Das Fahrzeug war anschließend nicht mehr fahrbereit und musste von einem darauf spezialisierten Unternehmen abgeschleppt werden. Für die Bergung musste die rechte Spur der A9 in Richtung Berlin für mehrere Stunden gesperrt werden, da sich der Lkw in der Schutzplanke verkeilt hatte. Gegen 14.40 Uhr war die Unfallstelle dann aber geräumt und die rechte Fahrspur wieder befahrbar.

Der Fahrer blieb bei dem Unfall glücklicherweise unverletzt. Der Sachschaden wird laut Polizei auf 11.500 Euro geschätzt.


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