Nürnberg/Amberg-Sulzbach - Franken hat eine eiskalte Nacht hinter sich - vielerorts wurden extreme Temperaturen gemessen. Und auch in der nächsten wird es klirrend kalt. Die Behörden warnen: Menschen sollten längere Aufenthalte im Freien vermeiden.
06.01.2026 08:57 Uhr

Die Nachrichtenagentur News5 berichtet von Autodisplays, die Temperaturen von fast 20 Grad minus anzeigen: Es war eiskalt in der Nacht von Montag, 5. Januar, auf Dienstag, 6. Januar. Nach Zahlen von wetterkontor.de wurde der Tiefstwert in der Region mit 16,6 Grad minus in Amberg erreicht. In Nürnberg-Netzstall wurden 15 Grad minus, am Flughafen 12 Grad minus gemessen.

Die Kältewarnungen des Deutschen Wetterdienstes für die Gebiete südlich und südöstlich von Nürnberg gilt aktuell noch bis 11 Uhr an Heilig Dreikönig. Die Behörde warnt vor „erheblichen Frostschäden“ und rät dazu, längere Aufenthalte im Freien zu vermeiden. Auch während des Feiertags bleibt das Thermometer klar unter dem Nullpunkt - 3 Grad minus sind das Maximum, das heute erreicht wird. Anschließend folgt die nächste eiskalte Nacht.

Nach Temperaturen von 15 Grad minus in Nürnberg: Skandinavische Kaltluft zieht auf Region zu

Ein Umschwung könnte laut Stefan Ochs, dem regionalen Wetterexperten, am Donnerstag einsetzen. Ein Tief aus der Bretagne bringt feuchtmilde Atlantikluft mit - dadurch beginnen voraussichtlich ab Donnerstagnachmittag leichte Schneefälle, schreibt der Wetterochs. Am Samstag droht dann die nächste Kältewelle - skandinavische Kaltluft zieht auf die Region zu.