
In der Nacht zum Samstag, 3. Januar, fiel einer zivilen Streife der Verkehrspolizei Feucht ein Auto auf, welches bei Allersberg mit hoher Geschwindigkeit auf der A9 Richtung Berlin unterwegs war. Beim Vorbeifahren konnten die beiden Beamten laut Polizeimeldung einen Blick in das Fahrzeuginnere werfen und dort eindeutig einen Mann als Fahrer erkennen. Auf dem Beifahrersitz befand sich eine Frau.
Mit einem Anhaltesignal leitete die Polizei das Auto daraufhin auf die Rastanlage Feucht. Im Bereich der Abfahrt fuhr der Wagen nach Angaben der Beamten auffällig langsam und mit größerem Abstand zum vorausfahrenden Polizeifahrzeug.
Als die Kontrolle erfolgte, saß plötzlich der 29-Jährige auf dem Beifahrersitz. Die zuvor als Beifahrerin festgestellte 23-Jährige saß auf dem Fahrersitz. Der Grund hierfür war auch schnell gefunden. Der Mann war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Den 29-Jährigen erwartet nun eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Auch die Beifahrerin erwartet eine Strafanzeige wegen Strafvereitelung.
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