
Wenn in Franken ein paar Schneeflocken vom Himmel segeln, ist das Chaos auf den Straßen meist nicht weit. Doch am 2. Januar 2026 blieb Nürnberg erstaunlich gelassen – obwohl Frau Holle in der Nacht kräftig die Betten ausgeschüttelt hatte. Tief „Tizian“ hatte ganze Arbeit geleistet: Schnee, und zwar so viel, dass er sogar in der Stadt liegen blieb. Ein seltener Anblick!
Wer nun Bilder von Blechlawinen und Blaulicht im Kopf hat, liegt daneben. Das Polizeipräsidium Mittelfranken meldete für Nürnberg: keine größeren Unfälle. Lediglich ein paar harmlose „Parkrempler“ und einen Auffahrunfall auf der Frankenstraße gegen 9 Uhr. Offenbar sind die Nürnberger entweder bestens mit Winterreifen gerüstet – oder sie genießen den Brückentag lieber fernab vom Asphalt.
Verkehrsbehinderungen nach Schneefall im Nürnberger Umland
Auch der Servicebetrieb Öffentlicher Raum war auf Zack. Mit allen verfügbaren Kräften und Fahrzeugen rückten die Räumdienste aus und hielten die Straßen frei. Im Umland sah das stellenweise anders aus: Dort gab es teils größere Behinderungen, und auf manchen Autobahnabschnitten blieb die linke Spur lange schneebedeckt. Die Einsatzkräfte waren seit den frühen Morgenstunden im Dauereinsatz.
Dass es trotzdem ruhig blieb, hat wohl auch mit dem Ferienmodus zu tun: Der Berufsverkehr war überschaubar, die meisten Verkehrsteilnehmer waren vorsichtig unterwegs. So zeigt sich der Start ins neue Jahr von seiner weißen Seite – ohne das übliche Schneetohuwabohu. Ein bisschen Winterromantik darf eben auch mal sein.

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