
Hoch Jasmin hat sich zum Jahreswechsel Richtung Südgrönland verlagert, jetzt bestimmt Tief Tizian die Wetterlage im Süden und im Osten Deutschlands. Und Tizian sorgte in den meisten Ecken der Region für kräftige Schneefälle, die am Freitagvormittag immer noch anhalten. Trotz der vielerorts schneebedeckten und teilweise ziemlich rutschigen Straßen wurden bis jetzt verhältnismäßig wenig wetterbedingte Verkehrsunfälle gemeldet - wohl auch deshalb, weil sich der morgendliche Berufsverkehr wegen der Ferien und wegen des Brückentags zwischen Neujahr und dem ersten Januar-Wochenende in Grenzen hielt.
Die Räumdienste sind seit Stunden im Dauereinsatz, dennoch ist auf manchen Autobahnabschnitten die linke Spur noch schneebedeckt. Die meisten Verkehrsteilnehmer sind jedoch entsprechend vorsichtig unterwegs.
Tief Tizian wird auch in den kommenden Tagen für Feuchte- und Kältenachschub aus Nordeuropa sorgen. Die Schneefälle werden im Laufe des Tages aber wohl abklingen, wobei genau örtliche Prognosen aufgrund der Kleinräumigkeit der aktuellen Wetterentwicklung aktuell relativ schwierig sind.
Laut Stefan Ochs, dem als „Wetterochs“ bekannten regionalen Wetterexperten, scheiden sich bei der weiteren Entwicklung des Wetters in den ersten Januar-Tagen weiterhin die Geister. Alles hängt davon ab, welche Bahn das aktuelle Tief in den kommenden Stunden einschlägt. Verlagert es sich mehr nach Norden, werden die Temperaturen bald wieder über 0 Grad steigen und der Schnee wird in Regen übergehen. Die höchsten Niederschlagsmengen werden laut den Prognosen des Deutschen Wetterdienstes in den zentralen Mittelgebirgen erwartet, dort sind bis Sonntag regional 20 bis 30 Zentimeter Neuschnee möglich.

1 Kommentar
doppelpunkt
Oh, schon wieder Schneefall, und das mitten im Winter!
02.01.2026 13:02 Uhr