
Die Feuerwehren im Landkreis Forchheim sind in der Silvesternacht zu mehreren Bränden ausgerückt. Trotzdem zieht Kreisbrandrat Oliver Flake in einer Pressemitteilung am Neujahrstag eine positive Bilanz: „Grundsätzlich konnten die Feuerwehren auf eine ruhige Nacht zurückblicken.“
Einer der ersten Einsätze, die in der Silvesternacht die Feuerwehren im Landkreis forderten, war gegen 21 Uhr: Ein Baum in der Schützenstraße in Forchheim brannte.
Brand in Carpot in Kersbach beschäftigt mehrere Feuerwehren
Der erste Einsatz der Ehrenamtlichen im neuen Jahr ereignet sich kurz nach 1 Uhr. Die Freiwillige Feuerwehr Kersbach ist in die Pfandlohe zu einem brennenden Gartenzaun alarmiert worden. Kurze Zeit später hieß es, dass eine Garage brennt. Die Feuerwehren Kersbach, Poxdorf, Effeltrich und Hausen rückten zur Einsatzstelle aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr Kersbach konnte der Brand im Carport schnell abgelöscht werden und die Einsatzkräfte schnell wieder einrücken.
Noch während dieses Einsatzes ist ein Großaufgebot von Einsatzkräften aus dem Landkreis Forchheim wegen eines Brandes in Hallerndorf alarmiert worden. Die Einsatzkräfte aus den benachbarten Gemeinden des Landkreises Bamberg sind in Einsatzbereitschaft versetzt worden.
Am Neujahrstag rückte die Freiwillige Feuerwehr gegen 10.30 Uhr wegen einer brennenden Mülltonne vor einer Garage in die Donauschwabenstraße aus. Laut Flake sei in den letzten Jahren festzustellen, dass die Feuerwehren oft zu brennenden Mülltonnen alarmiert werden, die meist in Garagen oder im Carport stehen. Hier gilt es besonders auf die sachgerechte Entsorgung von Silvesterfeuerwerk zu achten, damit aus klimmenden Rückständen kein großer Schaden entsteht.
Kreisbrandrat Oliver Flake warnt vor einem „erheblichen Sicherheitsrisiko“
„Mülltonnenbrände stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar, da sie schnell auf Gebäude übergreifen und immense Sachschäden verursachen können.“ Alle Bürger hätten jedoch vorbildlich gehandelt, gleich die Feuerwehr alarmiert und selbst mit Feuerlöschern versucht, zu löschen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

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