Nürnberg - Trotz starkem Wachstum bleibt der Nürnberger Flughafen wirtschaftlich unter Druck, die Standortkosten sind hoch. Airport-Chef Michael Hupe über rekordverdächtige Passagierzahlen, Ausgaben fürs Personal, fehlende Geschäftsreisende und Nachhaltigkeit.
4 Kommentare
kaho
„Sehr erfolgreich“. Diese Überschrift ist mehr als irreführend. In den vergangenen, bilanzierten fünf Geschäftsjahren (2020 bis 2024) hat der Flughafen 99,4 Millionen Euro Verlust eingefahren, der von den Steuerzahlern aus Nürnberg und Bayern ausgeglichen und bezahlt wurde.
Oder bezieht sich die Feststellung „erfolgreich“ auf die Steigerung der Nachtflüge mit Billig-Airlines. So wurden in den Monaten Aug., Sept. und Okt. Nacht für Nacht im Durchschnitt 48 Flüge registriert, eine Zunahme von 38,9% im Vergleich zum Vj-Zeitraum 23. Obwohl der Flughafen-Chef Hupe in einem früheren NN-Interview zugesichert hatte, die Nachtflüge zu reduzieren. Leider dazu keine kritische Anmerkung in diesem Artikel. Noch mehr Nachtflüge und weiterhin rote Zahlen, diese Geschäftspolitik von Dr. Hupe muss ein Ende haben. Nachtfluglärm ist gesundheitsgefährdend und macht krank. Deshalb sofort ein NACHTFLUG-VERBOT am Nürnberger Flughafen, wie auch an den anderen 20 Verkehrsflughäfen in Deutschland!.
03.01.2026 16:24 Uhr