Pegnitz - Zu einem größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei hat am Montag eine Rauchentwicklung in der Nürnberger Straße in Pegnitz geführt. Das war passiert.
09.12.2025 17:07 Uhr

Aufregung am frühen Montagnachmittag in der Pegnitzer Innenstadt: Rauch in einem Wohnhaus führte zu einem größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei.

Um 13.45 Uhr wurde die Feuerwehr Pegnitz zu einem Einsatz in der Nürnberger Straße alarmiert, wie die Kameraden auf ihrer Webseite schreiben. Auch die Wehren aus Buchau und Schnabelwaid wurden demnach hinzugerufen - ebenso wie die Kreisbrandinspektion (KBI). Auslöser des Alarms: Brandgeruch und Rauch in einem Wohnhaus, in dessen Nachbarschaft auch Geschäfte liegen.

Sprecher der Pegnitzer Polizei betont: „Es gab kein offenes Feuer“

Die Polizeiinspektion Pegnitz bestätigt auf Nachfrage unserer Redaktion im Wesenlichen die Angaben der Feuerwehr und berichtet: „Es gab dort ein verstopftes Abzugsrohr eines Ofens. Es ging darum, dass der Rauch entweichen konnte.“ Gleichzeitig betont der Sprecher aber: „Es gab kein offenes Feuer.“ Auch fänden im Nachgang keine polizeilichen Ermittlungen statt.

„Nach unserem Eintreffen betrat ein Trupp unter Atemschutz das Gebäude zur Erkundung“, schildert derweil die Pegnitzer Feuerwehr im Internet. „Die Ursache war schnell gefunden, das Rauchrohr eines sogenannten Schwedenofens war ziemlich dicht, woraufhin der Rauch nicht entsprechend abziehen konnte.“

Daraufhin hätten die Aktiven das Rauchrohr sowie den Kamin gereinigt, das Brandgut aus dem Ofen entfernt und dieses im Freien gelöscht. Weiter kontrollierten die Feuerwehrleute den Kamin, belüfteten die Wohnung und überprüften die Schadstoffwerte in der Luft, ehe sie die Einsatzstelle schließlich dem zuständigen Kaminkehrer übergaben.

Während des Einsatzes am Montagnachmittag, der laut der Pegnitzer Polizei zirka eineinhalb Stunden dauerte, leiteten Kameraden der Feuerwehr Buchau den Verkehr an der Einsatzstelle vorbei und sicherten diese ab. Nachdem sich die Kameraden vor Ort ein Bild gemacht hatten, war klar, dass die ebenfalls verständigte Feuerwehr Schnabelwaid nicht mehr benötigt werde. Sie habe daher noch auf der Anfahrt umdrehen können.


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