
Siemens hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 3,7 Milliarden Euro durch den Verkauf von Healthineers-Aktien eingenommen. Davon bleiben 2,4 Milliarden als Gewinn, heißt es laut Manager Magazin im aktuellen Bericht zum Geschäftsjahr 2024/25, das Ende September ablief. Derzeit hält Siemens noch 67 Prozent an dem Erlanger Medizintechnik-Unternehmen.
Im November hatte Siemens die lange erwartete Entscheidung verkündet, sich bei dem Tochterkonzern auf einen Minderheitsanteil zurückzuziehen. In den kommenden Monaten soll die Beteiligung auf etwa 60 Prozent sinken. Weitere 30 Prozent will Siemens seinen Aktionären in Form einer Abspaltung in die Depots buchen.
Auch Aktien von Siemens Energy bringen hohe Gewinne
Neben dem Rückzug bei den Healthineers will Siemens auch seine Beteiligung bei der Energietechnik-Tochter Siemens Energy weiter reduzieren. Mit dem Abbau von 17 auf zehn Prozent hat der Mutterkonzern 2,75 Milliarden Euro erlöst, der Gewinn lag bei 2,18 Milliarden Euro. Insgesamt hat Siemens mit dem Verkauf von Aktien der beiden Tochterkonzerne einen Gewinn von rund 4,5 Milliarden Euro erzielt.
Mit dem Verkauf von Aktien der beiden Unternehmen will Siemens teilweise die Übernahme von Softwarefirmen finanzieren, die das Kerngeschäft und die Digitalisierungsstrategie des Konzerns weiter stärken. So wurde das auch bisher schon gehandhabt beim Kauf großer US-Spezialisten wie Altair und Dotmatics.

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