Nürnberg - Einen Ausfall wegen Unbespielbarkeit des Platzes haben die Veranstalter von Hallenturnieren nicht zu befürchten. Hier lauern dafür andere Fallstricke. Die Orga-Chefs zweier großer Turniere in Franken berichten auch von Alkohol auf der Tribüne.
26.11.2025 17:00 Uhr

Weil Roggo im Urlaub ist, gibt es einen freien Stuhl für einen zusätzlichen Gast. An der Seite von Ruppo sitzen pünktlich zum Wintereinbruch zwei Organisatoren von Hallenturnieren. Jürgen Kraft von der SpVgg Erlangen verantwortet im Januar zum zweiten Mal in Folge die Bayerische Meisterschaft im Futsal. Der 55-Jährige vermisst allerdings die Gleichberechtigung der Geschlechter, denn während bei den Frauen die Gastgeberinnen gesetzt sind, müssen sich die Männer für ihr Heimturnier noch qualifizieren.

Herkömmlicher Hallenfußball wird bei der Forchheimer Stadtmeisterschaft Ende Dezember gespielt. Damit sich der Aufwand für die Organisatoren der Funzl-Kickers um Lukas Porster (36) besser lohnt, gibt es am selben Wochenende das nach deren Stammtisch benannte Freizeitmannschaften-Turnier, bei dem Ruppo und Roggo erstmals gemeinsam kicken werden. Mit den beiden Funktionären spricht Ruppo über Ketchupflecken auf der Tribüne und Bierlachen in der Kabine. Zudem konfrontiert er sie mit je einem Spielabbruch in ihren Vereinen aus der jüngeren Vergangenheit.

Ein Mal pro Woche sprechen NN-Sportreporter Daniel Ruppert und normalerweise auch Ex-Regionalliga-Spieler Rico Röder eine Halbzeit lang (plus Nachspielzeit) über schrumpfende Schienbeinschoner, den Strafenkatalog ihrer Teams, kreative Trainingsabsagen, Spielgemeinschaften oder den Flex-Betrieb in den Spielkreisen Erlangen/Pegnitzgrund, Nürnberg/Frankenhöhe und Neumarkt/Jura, in erster Linie aber über Kurioses, Nebensächliches und Spannendes rund um den Amateurfußball.


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